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Von Platzhirschen und Gemeinschaften

Springe Von Platzhirschen und Gemeinschaften

Wenn heute um 17 Uhr der Wahlausschuss der Stadt zusammentritt, segnen die Mitglieder nicht nur die Kandidatenlisten für den Stadtrat ab - auch für die zehn Ortsräte müssen die Bewerber formell beschlossen werden.

Springe. Dabei zeigt sich vor allem eine große Vielfalt: Bis zu sechs Parteien, Wählergruppen und Einzel-Bewerber wollen in die kleinen Gremien einziehen. Wer fehlt, ist die AfD: Sie stellt nur Stadtrats-Kandidaten auf.

Kernstadt: Sechs Gruppen und Einzel-Kandidaten wollen rein in den Kernstadt-Ortsrat - und gleich drei Männer buhlen um das Amt des Ortsbürgermeisters: Neben Titelverteidiger Carsten Marock (SPD) und Karl-Heinz Friedrich (CDU) hat auch der parteilose Uwe Lampe sein Auge auf den Posten geworfen. Außerdem haben Grüne, FDP und die Freien Wähler Springe Kandidaten gemeldet.

Eldagsen: Das gab es schon lange nicht mehr: Die Grünen wollen das bisherige Duett im Eldagser Ortsrat zu einem Dreiklang ausbauen und stellen eine eigene Kandidatin auf. Platzhirsch CDU und die im Ort bislang etwas schwächere SPD sind ebenfalls weiter im Rennen. Als Favorit auf die Nachfolge von Ortsbürgermeister Ralf Burmeister gilt dessen bisheriger Vize Karl-Heinrich Rohlf. Für die SPD geht Benjamin Ellermann an den Start.

Völksen: Auch hier ist die Vielfalt groß: CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP und Freie Wähler haben Ansprüche auf die neun Sitze angemeldet. Für letztere steht Ex-CDU-Mann Jürgen Kohlenberg auf der Liste: Er bildet mit den Freien Wählern eine Gruppe im Stadtrat und war bislang als beratendes Mitglied ohne Stimmrecht in Völksen im Ortsrat vertreten. Ortsbürgermeisterin Sigrid Hachmeister hört auf. Sie wollen Andreas Wietstock (SPD) und Frank Unger (CDU) beerben.

Gestorf: Fest steht schon jetzt: Die Grünen verlieren ihren Sitz im Gestorfer Ortsrat. Sie treten laut Stadt nämlich nicht mehr an, nachdem der zwischenzeitliche Vize-Ortsbürgermeister Günter Wall ausgeschieden war. So machen CDU, SPD und FDP das Rennen unter sich aus. Eberhard Brezski will Ortsbürgermeister bleiben.

Bennigsen: Sechs Gruppen im Rennen - das trifft auf die Situation vor der Wahl in Bennigsen zu: Neben CDU, SPD, Grünen, Linke und FDP will es hier auch die neue „Allianz Bürgerwille“ wissen: Sie geht mit einem eigenen Kandidaten ins Ortsrats-Rennen. Bürgermeister Volker Gniesmer tritt erneut für den Posten an.

Alvesrode: Der kleine Ort zwischen Kernstadt und Völksen gilt traditionell als politische Hochburg: Kaum irgendwo ist die Wahlbeteiligung so hoch - und kaum irgendwo finden sich (gemessen an der Einwohnerzahl) regelmäßig so viele Ehrenamtliche für politische Posten und Mandate. Am 11. September treten CDU, SPD, Grüne und die Wählergemeinschaft Alvesrode an: Sie alle sind auch jetzt schon im Ortsrat vertreten. Karl-Heinz Schade tritt für die SPD gegen Ortsbürgermeister Dieter Gonschorek (CDU) an.

Altenhagen I: Ein Ort - eine große Einigkeit, zumindest auf der Liste: Wie bei der Wahl 2011 bilden alle Kandidaten eine überparteiliche Wählergemeinschaft. An der Spitze des Ortsrats steht Bürgermeisterin Kay Dettmer.

Holtensen/Boitzum: Nur in der Kernstadt und in Holtensen-Boitzum treten Einzelbewerber an: Hier ist es die parteilose Sabine Schiepanski, die genügend Unterschriften gesammelt hat. Sie saß zunächst auf der Liste der Grünen im Ortsrat; jetzt will sie ohne Parteianbindung zurückkehren. Neben ihr wollen auch SPD und CDU ihr Glück versuchen: Amtsinhaber Heinrich Freimann gilt als Favorit auf den Posten des Ortsbürgermeisters.

Alferde: Auch hier setzt man auf die Wählergemeinschaft als Prinzip: Neben SPD-Einzelkämpferin Tanja Becker treten die anderen Kandidaten laut Stadt wieder unter der Bezeichnung „Wählerinitiative Alferde“ an - auch der amtierende Ortsbürgermeister Uwe Metz.

Lüdersen: Ursel Postrach will es noch mal wissen: Die SPD-Frau und Ortsbürgermeisterin kandidiert wieder auf Platz eins der Parteiliste. Aber auch die CDU tritt im Bergdorf an - sie spielte dort aber politisch zuletzt eher die zweite Geige.

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