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Welterbe Saupark: Idee ist gescheitert

Springe Welterbe Saupark: Idee ist gescheitert

Der Saupark als Weltkulturerbe? Udo Selent (Die Linke) hatte das in einem Antrag gefordert. „Ich erwarte dadurch einen großen Imagegewinn für die Stadt“, begründete Selent während der jüngsten Ratssitzung. Jetzt wurde die Idee verworfen.

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Lebensraum für viele Tiere: Inmitten des Sauparks befindet sich das Wisentgehege mit zahlreichen Tierarten. Die Ernennung zum Weltkulturerbe schließen Stadt und Politik nach erster Begeisterung aus - zu aufwendig.

Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Springe. Auch Bürgermeister Christian Springfeld hatte den Vorschlag begrüßt: „Das ist eine gute Idee, aber dann haben wir uns schlaugemacht“, so Springfeld. Denn das Verfahren auf das Prädikat „Weltkulturerbe“ sei sehr aufwendig. „Und es ist auch mit hohen Auflagen verbunden - jedes Mal müsste bei den Verantwortlichen gefragt werden, ob dort ein Ast abgesägt werden darf.“

Die Idee sei zwar gut - aber generell zu teuer. „Vielleicht gibt es eine andere Prämierung als das Weltkulturerbe?“, fragte Ratsherr Uwe Lampe (parteilos). Die Politik solle den Vorschlag nicht „abwürgen. Vielleicht könnte man eine Expertengruppe einrichten, um das Projekt nach vorne zu bringen“. Die Einrichtung einer Expertengruppe sei immerhin ein großer Gewinn für die Stadt. Und: Bei einem offenen Dialog würden auch keine Kosten für die Stadt entstehen.

„Ja, der Antrag ist eine gute Idee, aber wir entscheiden hier gerade über einen Platz, der uns gar nicht gehört, sondern den Landesforsten“, gab Rene Bennecke (SPD) zu Bedenken.

Mit zwei Ja-Stimmen und drei Enthaltungen wurde der Antrag von den Linken endgültig abgelehnt.

Saskia Helmbrecht

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