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Weniger Flüchtlinge im März

Springe Weniger Flüchtlinge im März

Die Zahl der Flüchtlinge, die Springe von der Region Hannover monatlich zugeteilt werden, geht zurück - von 75 im Januar bis auf 23 im März.

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Die Anzahl an Flüchtlingen, die Springe von der Region zugewiesen bekommt, ist rückläufig.

Quelle: Symbolbild

Springe. Während im Januar noch 75 Neuankömmlinge Springe zugewiesen wurden, waren es im Februar nur noch 34 Menschen. Im März sank die Zahl auf 23 Personen. Mit Blick auf das Vorjahr relativiert sich das Bild allerdings etwas: 130 Personen kamen 2015 allein zwischen September und Ende Dezember - während der Zeitspanne sind das umgerechnet 32,5 Neuankömmlinge pro Monat.

Regionssprecherin Christina Kreutz erklärt die vergleichsweise hohe Zahl von Flüchtlingen im Januar 2016 damit, „dass die bereits anwesenden Hilfesuchenden von den Erstaufnahmeeinrichtungen auf die Region und schließlich die Kommunen verteilt werden.“ Heißt konkret: Auch wenn die Zahl der neu eintreffenden Flüchtlinge abgenommen hat, werden noch weiterhin Flüchtlinge, die bereits im Land sind, auf die einzelnen Kommunen verteilt. Der Region selbst wurden im Februar 813 Menschen zugewiesen, im März waren es 1085 Personen. Die Verteilung erfolgt nach einem landesweiten Schlüssel, Asylsuchende werden zunächst einer bestimmten Erstaufnahme-Einrichtung zugeordnet, dort sollen sie bis zu drei Monate bleiben. Von dort geht es weiter in die einzelnen Kommunen.

Einige Hilfesuchende verlassen das Gastland aber auch wieder. Und die Zahl der sogenannten freiwilligen Ausreisen ist in diesem Jahr erkennbar angestiegen: Während in der gesamten Region im gesamten Jahr 2015 163 Menschen Deutschland wieder verlassen haben, waren es allein von Januar bis März 2016 insgesamt 206 freiwillige Ausreisen. Wie viele davon in Springe untergebracht waren, kann die Region nicht aufschlüsseln.

Erhöht hat sich auch die Zahl der „Rückführungen“ - also der Abschiebung von Menschen, deren Asylantrag abgewiesen worden ist. 90 Personen waren das 2015; allein zwischen Januar und März 2016 waren es bereits 73 Personen.

Von Ralf T. Mischer

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