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Wer liefert ab 2019 das Trinkwasser?

Springe Wer liefert ab 2019 das Trinkwasser?

Wer liefert ab 1. Juli 2019 in Springe das Trinkwasser? Die Stadtverwaltung hat den Wunsch, die Verträge neu auszuschreiben. Sowohl Purena als auch Stadtwerke bekunden ihr Interesse. Der Finanzausschuss berät darüber erstmals im Juni.

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Um die Versorgung mit Wasser könnte es in Springe bald einen Zweikampf geben.

Quelle: Mischer

Springe. Geht es nach der Verwaltung, wird der Konzessionsvertrag zur Wasserversorgung mit der Firma Purena nicht verlängert. Die Begründung aus dem Rathaus: „Auch andere Interessenten“ sollen die Möglichkeit haben, „sich im Rahmen eines fairen Wettbewerbs um den Abschluss eines Wasserkonzessionsvertrags zu bewerben“. Der alte Vertrag läuft Ende Juni 2019 aus, am Ende entscheidet die Politik.

„Wir haben unsere Sache in jedem Fall gut gemacht“, sagt Purena-Geschäftsführer Jürgen Schodder - das Unternehmen versorgt die Stadt bereits seit 27 Jahren mit Wasser. Schodder gibt sich, was die Zukunft angeht, betont gelassen: „Dass der Vertrag nicht verlängert werden soll, ist ein ganz normales Verfahren.“ Immerhin gehe es um eine wichtige Dienstleistung - und dass die Stadt in dem Fall prüfen wolle, welcher Anbieter am besten geeignet sei, sei verständlich. Allerdings, so Schodder, habe Purena bereits Interesse daran angemeldet, auch über das Jahr 2019 hinaus Springe mit Wasser zu versorgen.

Aber da sind auch noch die Stadtwerke Springe. Deren Geschäftsführer Marcus Diekmann meldet ebenfalls Interesse an: „Ja, wir haben weiterhin Interesse, die Wasserversorgung in Springe zu übernehmen.“ Maßgebliches Ziel bei der Gründung der Stadtwerke Springe sei es gewesen, verschiedene Geschäftsfelder im Bereich der Versorgung zu übernehmen, dazu gehört auch das Wasser.

Und mittlerweile sei man so weit, kühles Nass an die Springer liefern zu können. Diekmann: „Die Abwasserkunden werden bereits über die Stadtwerke abgerechnet.“ Das Know-how stehe aus dem Gesellschafterkreis zur Verfügung, lediglich das technische Betriebspersonal müsste noch eingestellt werden.

Der Stadt habe man bereits signalisiert, dass man die Wasserversorgung übernehmen möchte. Ob der Vertrag mit Purena verlängert wird, entscheidet die Politik. Erstmals spricht der Finanzausschuss am 2. Juni darüber.

von Ralf T. Mischer

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