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Wer wird hier der Boss?

Springe Wer wird hier der Boss?

Lange müssen sie am Sonntag wohl nicht zittern, die vier Kandidaten: Schon gegen 19 Uhr könnte die Stadt die meisten Stimmen ausgezählt haben. Und dann steht wohl auch schon fest: Wer ist neuer Bürgermeister?

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Springe. Lange müssen sie am Sonntag wohl nicht zittern, die vier Kandidaten: Schon gegen 19 Uhr könnte die Stadt die meisten Stimmen ausgezählt haben. Und dann steht wohl auch schon fest: Wer ist neuer Bürgermeister? Oder: Müssen wir noch zwei Wochen warten bis zur Stichwahl? 23 991 Springer sind morgen aufgerufen, ihr neues Stadtoberhaupt zu wählen. Wir sagen Ihnen, was Sie jetzt wissen müssen.

Warum wird gewählt?

Weil Bürgermeister Jörg-Roger Hische am 17. Juli 2015 überraschend gestorben ist. Das Gesetz sieht vor, dass spätestens ein halbes Jahr danach neu gewählt werden muss - mit dem 17. Januar wird die Frist genau eingehalten. Die Stichwahl darf später stattfinden.

Wer tritt an?

Vier Männer teilen sich ein Ziel - den Sieg im Rathaus-Rennen: Volker Gniesmer (60, SPD), Ralf Burmeister (58, CDU), Christian Springfeld (38, FDP) und Uwe Lampe (62, parteilos).

Und wer gewinnt?

Das könnte sich schon morgen klären. Wenn einer der Kandidaten mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereint, ist er der Sieger. Wenn alle unter dieser Grenze bleiben, kommt es genau zwei Wochen später zur Stichwahl: Am Sonntag, 31. Januar, treten dann die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen gegeneinander an.

Wann darf der Gewinner im Rathaus anfangen?

Theoretisch am Tag nach der Wahl. Praktisch kommt es auch darauf an, wann er gegebenenfalls aus seinem bisherigen Beruf ausscheiden kann. Vereidigt wird er dann in der ersten Ratssitzung nach Amtsantritt.

Wer darf wählen?

24 040 Springer dürfen entscheiden, wer das neue Stadtoberhaupt wird - hieß es bislang. Gestern lieferte Wahlkoordinator Karsten Kohlmeyer eine neue Zahl: Es sind nur noch 23 991 Wahlberechtigte. Der Grund: In dieser Woche gab es erstaunlich viele Wegzüge. Und Neubürger dürfen kein Kreuz machen - es gibt eine dreimonatige Sperrfrist. Generell darf jeder Springer ab 16 Jahren dabei sein; auch EU-Bürger sind zugelassen.

Wo wird gewählt?

220 Wahlhelfer sind am Sonntag in den 28 Wahllokalen im Einsatz und helfen nach 18 Uhr beim Auszählen der Stimmen. Bei Schnee oder Eisregen stellt die Stadt per Winterdienst sicher, dass alle Wahllokale von 8 bis 18 Uhr gefahrlos erreicht werden können.

Wo verfolgen die Kandidaten am Sonntag die Wahl?

Gipfeltreffen am Burghof: Alle vier Bewerber wollen sich zur Bekanntgabe der Ergebnisse im Rathaus einfinden. Danach feiert Burmeister im Eldagser Ratskeller, Gniemser im Brauhaus in Bennigsen, Springfeld im Ratskeller in Springe - und Uwe Lampe lädt seine Unterstützer zu sich nach Hause ein.

Wie bereitet sich die Stadt auf die Stichwahl vor?

Sowohl die erforderlichen Wahlhelfer als auch die Wahllokale hat Koordinator Kohlmeyer vorsichtshalber bereits für den Termin geblockt. Sollte es zur Stichwahl kommen, sollen die neuen Stimmzettel am Dienstagabend in der hauseigenen Druckerei hergestellt werden, die Briefwahlstelle im Rathaus wäre ab Mittwoch wieder geöffnet.

Bürger, die morgen an die Urne gehen und wissen, dass sie am Sonntag in zwei Wochen verhindert sind, können schon jetzt im Wahllokal die Briefwahl beantragen. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung gibt es dafür extra ein freies Feld.

Wer hat schon gewählt?

1761 Springer haben bereits ein Kreuz für ihren Favoriten gemacht; bei der Briefwahl. Das sind 7,3 Prozent der Stimmberechtigten - und im Vergleich zu anderen Wahlen deutlich weniger.

n Anmerkung der Redaktion: Gestern besuchte Ministerpräsident Stefan Weil den Springer Marktplatz. Weil wir traditionell in unserer Ausgabe am Tag vor der Wahl keine Parteiveranstaltungen mehr berücksichtigen, verzichten wir konsequenterweise auch an dieser Stelle auf einen Bericht.

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