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Wer zahlt? Jagdparcours-Gelände wird saniert

Eldagsen Wer zahlt? Jagdparcours-Gelände wird saniert

Das Jagdparcours-Gelände an der Holzmühle in Eldagsen soll bereits ab Januar 2016 saniert werden. Allerdings ist weiterhin unklar, wer die Kosten dafür übernimmt.

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Anfang 2016 soll mit der Sanierung des Geländes begonnen werden.

Quelle: Mischer

Springe. Es hat lange gedauert. Jetzt zeichnet sich bei den Verhandlungen zwischen Landesjägerschaft und Landesforsten-Betriebsleitung ein Kompromiss beim Thema Jagdparcours an der Holzmühle ab. Nach Informationen dieser Zeitung könnte bereits im Januar mit der Sanierung des Geländes begonnen werden.

Die würde recht umfangreich ausfallen: Durch den Schießbetrieb ist der Boden mit Schadstoffen belastet, weshalb er abgetragen werden müsste. Auch die Bäume und Pflanzen auf dem Gelände kämen dann weg. Auf der anderen Seite hat der Steinbruch, neben dem der Schießbetrieb stattfand, eine wichtige ökologische Bedeutung.

Die Kosten für den Rückbau wurden von der Landesjägerschaft auf eine Million Euro beziffert. Und genau da war offenbar der Knackpunkt bei den Verhandlungen: Wer soll den Rückbau bezahlen?

Denn der Trägerverein des Jagdparcours hat sich aufgelöst. Bereits im Juni 2014, wenige Monate, nachdem die Anlage per Beschluss schließen musste: Die Landesforsten hatte den Pachtvertrag gekündigt, der Schießbetrieb war im Frühjahr 2014 eingestellt worden.

Nicht ohne Proteste der Betreiber und vieler Jäger in Springe und der gesamten Region Hannover. Unter anderem wurde eine Online-Petition von 1507 Kritikern unterschrieben. Unter anderem wurde darin kritisiert, dass es für Nutzer bisher keine Alternativen zu der Schießanlage im Saupark nahe der Holzmühle gebe. Bisher lässt sich nicht in Erfahrung bringen, wer die Kosten für den Rückbau letztlich tragen wird.

Der Schießstand hat seit 50 Jahren bestanden. Er wurde ursprünglich auch von Mitarbeitern des Forstamtes sowie von Jungjägern für Ausbildungszwecke genutzt.

von Ralf T. Mischer

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