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Wie in einer Baptistenkirche

Springe Wie in einer Baptistenkirche

Die Frohe Botschaft, auf Englisch „Joy Message“ sprang in der voll besetzten St.-Andreas-Kirche in Springe sofort über, als der gleichnamige Gospelchor durch das Kirchenschiff einzog.

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Der Gospelchor „Joy Message“ begeistert die Zuschauer in der St.-Andreas-Kirche.

Quelle: Werner

Springe. Nicht einmal eine Viertelstunde nach Beginn des Konzerts wippten bereits fast alle Füße und Köpfe und die ersten Zuschauer fingen an, mit zu klatschen oder zu schnippen.

Am Ende stand das Publikum bei den lautstark geforderten Zugaben Hand in Hand und sang gemeinsam mit dem Chor. Von der angeblichen Reserviertheit der Norddeutschen war nicht viel zu spüren. Zuvor hatten sich ruhige Stücke, Klassiker wie „Oh When The Saints“ und rockige Titel abgewechselt, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Trotzdem würde der Chor nicht so eine große Begeisterung auslösen, wenn er nicht durch seine herausragende Qualität überzeugen könnte. Denn: Welcher Chor hat schon so viele hervorragende Solisten? Neben dem Chorleiter Sascha-Daniel Papenbroock sangen an diesem Abend Nathalie Chérestal, Ingrid Gehrmann, Sabine Mielke und Jutta Papenbroock diverse Soli. Und dabei wäre es unfair gewesen, eine Sängerin besonders herauszustellen, weil alle in ihrer Stimmlage schlichtweg überzeugten. So bekamen sie auch alle jeweils tosenden Applaus.

Aber auch die Band leistete ihren Beitrag zu dem gelungenen Konzert, die den Chor begleitete. Die vier Männer im Hintergrund waren ebenfalls Meister an ihren Instrumenten und damit Teil des Gesamtpakets. Und genau dieses Gesamtpaket ist es, was überzeugt: Die hohe Musikalität, die Choreografie des Chores, dazu die farbenfrohen, typischen Gewänder. Die Besucher fühlten sich versetzt in eine Baptistenkirche im Süden der USA. Diese Mischung erzeugte eine mitreißende Atmosphäre, in der man aufspringen und „Halleluja“ rufen möchte - aber davor hält einen dann doch die norddeutsche Reserviertheit zurück.

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