Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Winterdienst ist noch nicht an seiner Grenze

Springe Winterdienst ist noch nicht an seiner Grenze

Er fällt und fällt und fällt - und bleibt liegen. Gefühlt kamen die Mitarbeiter des städtischen Winterdienstes am Wochenende ganz schön ins Schwitzen beim Räumen der weißen Pracht. Aber der Eindruck trügt: Für einen Sonntag habe die Räumarbeit noch ausgereicht, sagt Gerd Gennat von der Stadt.

Voriger Artikel
Volle Schippe für die Familie
Nächster Artikel
Neuer Blitzer ist schon scharf

Der Pflug kommt: Dank der Arbeit des Räumdienstes der Stadt bleiben Hangstraßen wie die Straße „Zum Ebersberg“ befahrbar. Mischer

Springe. Gleichzeitig räumt der Fachdienstleiter aber auch ein, dass die Intensität der Schneefälle die Planungen der Stadt zunichte gemacht habe. „Wir mussten die Schichten bereits am Mittwoch planen - und da hatten die Prognosen das noch nicht vorhergesagt“, so Gennat. Hätte man zu diesem Zeitpunkt schon gewusst, dass so viel Schnee fallen würde, hätten die Planer vermutlich eine größere Gruppe Schneeräumer auf die Straßen geschickt.

Der Hintergrund: Wenn Schnee fällt, sind die städtischen Räumfahrzeuge im Dauereinsatz. Die Mitarbeiter machen während der Zeit Überstunden, die sie erst wieder abbauen können, wenn Tauwetter ist. Ein guter Planer muss also nicht nur dafür Sorge tragen, dass genug Mitarbeiter unterwegs sind, um die Straßen eisfrei zu halten, sondern auch darauf achten, dass nicht zu viele Überstunden aufgebaut werden. Die Stadt verfügt derzeit über vier große Räumfahrzeuge und vier kleinere.

Auf die Müllabfuhr der Aha hat das Schneewetter bis jetzt keine Auswirkungen, „alles im grünen Bereich“, sagt eine Sprecherin. Problematisch könne es allerdings dann werden, wenn Bürger die Wege zu ihren Mülltonnen nicht frei räumen. Um Schlitterpartien für Aha-Mitarbeiter zu vermeiden, sollte das gemacht werden.

Zudem sollten die Säcke nicht am Vorabend herausgebracht werden. Das könnte nämlich dazu führen, dass die Säcke zugeschneit und von Aha-Mitarbeitern dadurch nicht entdeckt werden.

VON RALF T. MISCHER

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Springe – Stadt am Deister

An der Deisterpforte liegt das 30.000-Einwohnerstädtchen Springe. Fachwerk, Jagd und Tiere: Kommen Sie mit auf eine fotografische Reise durch die Deisterstadt.