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"proDiakonie" erhöht Stiftungskapital auf 445000 Euro

Springe "proDiakonie" erhöht Stiftungskapital auf 445000 Euro

Beim zehnten Stiftungsfest von „proDiakonie“ im Springer Jagdschloss dankte Superintendent Detlef Brandes am Wochenende mehr als 100 Stiftern und ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement.

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Mehr als 100 Stifter und ehrenamtliche Helfer feiern im Kaisersaal.

Springe. „Gemeinsam stark für andere“: Unter diesem Motto hilft die Stiftung seit etlichen Jahren Menschen im Kirchenkreis Laatzen-Springe in schwierigen Lebenslagen. Die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern, sei das Anliegen der unterschiedlichen Projekte, die von der Stiftung gefördert werden, erklärte Brandes. Das Kapital der Stiftung habe in diesem Jahr rund 445 000 Euro erreicht. Diese Entwicklung habe nur gemeinsam erreicht werden können. Es sei aber wichtig, dass das Kapital weiterhin wachse: „Wir freuen uns über jeden Betrag.“

Brandes warb zudem dafür, auch aus der Generation der 40- bis 60-Jährigen Helfer und Unterstützer zu gewinnen.

Stellvertretend für die verschiedenen Projekte, die von der Stiftung gefördert werden, präsentierte sich der Treffpunkt „Kids“ in Laatzen den Gästen im Kaisersaal des Jagdschlosses. In der Laatzener Thomasgemeinde werden Kinder mit teils hohem Förderbedarf nach dem Schulunterricht unterstützt.

Anschaulich schilderten die Erzieherin Meike Steding-Goller und Pastorin Heike Linke die Bedürfnisse der bis zu 15 Jungen und Mädchen, denen zu Hause nicht geholfen wird und die im Hort betreut werden. Ehrenamtliche Helfer sorgen auch dafür, dass die Kinder regelmäßig frisches Obst bekommen.

Beim diakonischen Stiftungsfest wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt, ihnen wurde aber auch kultureller Hochgenuss serviert: Die Schauspielerin Christiane Hess vom „Theater am Barg“ schlüpfte mit ihrem Programm „30 Kilometer pro Sekunde“ äußerst unterhaltsam in verschiedene Rollen. Mal imitierte sie eine Kartoffel, mal ein genmanipuliertes Maiskorn.

Anschaulich brachte sie dem Publikum aber auch ihre Erfahrungen in unterschiedlichen Garderoben-Situationen nahe, denen man als Schauspieler ausgesetzt sei. Und zur Gaudi der Zuschauer zeigte Hess die unterschiedlichen Szenarien bei der Vorbereitung auf einen Bühnenauftritt - ob nun in riesigen staubigen Scheunen oder winzigen stickigen Stuhllagern, in denen die Luft zum Atmen knapp wird.

Von Annegret Brinkmann-Thies

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