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Badeseen in der Region Hannover locken mit geprüfter Wasserqualität

Schwimmen und Sonnen Badeseen in der Region Hannover locken mit geprüfter Wasserqualität

Bei Temperaturen von 29 Grad im Schatten zieht es viele Hannoveraner ins Wasser. An den Badeseen im Stadtgebiet und im Umland herrscht Hochbetrieb. 25 Seen sind offiziell von der EU freigegeben – dort wird die Wasserqualität regelmäßig überprüft.

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Jessica Kammer und Constantin Christ sprinen am Ricklinger Kiesteich ins Wasser.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Hannover. Ab ins Wasser: Der Sommer ist auf Stippvisite in Hannover zurück, Sonnenhungrige und Badenixen tummelten sich am Montag wieder an den Badeseen im Stadtgebiet und Umland. Kein Wunder: 29 Grad im Schatten zeigte das Thermometer an den meisten Stellen von Hannover an, da bieten sich die teilweise verwunschen gelegenen Seen mit ihren sonnigen Stränden zum Ausspannen an.

Auch am beliebten Altwarmbüchener See war es am Montag wieder richtig voll. „Der Altwarmbüchener See ist einer unserer Favoriten“, verrät Melissa Gerloff (21), die oft dorthin kommt: „Die Sandstrände sind schön, und das Publikum ist sehr gemischt.“ Ihre Freundin Lisa Barnscheuer (21) lobt die Möglichkeit, Tretboote auszuleihen – „und das Wasser ist schön klar“. Gut finden die beiden natürlich, dass man – anders als in Freibädern – keinen Eintritt zahlen muss. „So ein Badesee ist viel natürlicher. Den Chlorgeruch in Freibädern mag ich überhaupt nicht“, sagt Lisa Barnscheuer.

Stadt Hannover veröffentlicht Befunde im Internet

Der Altwarmbüchener See ist nur einer der 25 offiziellen EU-Badegewässer in der Region Hannover. An diesen Gewässern überprüft der Fachbereich Gesundheit der Regionsverwaltung in vierwöchigem Rhythmus die Wasserqualität. Die Ergebnisse der ersten Wasserproben waren dabei einwandfrei. Die Befunde werden für jeden einzelnen See auf der Internetseite der Stadt Hannover veröffentlicht. Generell werden die Gewässer auf zwei verschiedene Keimarten untersucht: die intestinalen Enterokokken und Escherichia coli. Zudem werden die Sichttiefe und das Vorkommen von Blaualgen untersucht. Überschreitet eines der Ergebnisse die Grenzwerte, werde ein Badeverbot ausgesprochen oder vor dem Baden gewarnt, verspricht man bei der Region.

Auch an anderen Stellen ist das Baden möglich

Die 25 EU-Gewässer umfassen nur die offiziell zum Baden freigegebenen Seen. Kenner wissen, dass auch an vielen anderen Seen das Schwimmen und Sonnen möglich ist. Doch lauern dort häufig Gefahren – insbesondere, wenn noch aktiver Kiesabbau betrieben wird wie etwa am Wietzesee zwischen Langenhagen und Isernhagen.

Die Auswahl ist auch so groß genug. Wer Lust hat, sich wie am Meer zu fühlen, kann ans Steinhuder Meer fahren. Wer viel Sport und Aktionen mag, ist am Blauen See in Garbsen gut aufgehoben und kann dort die Wasserskianlage testen. Für Hannoveraner, die keine Lust haben, weit zu fahren, sind das Strandbad am Maschsee oder die Ricklinger Kiesteiche die richtige Wahl. Ruhe suchende Naturliebhaber können sich dagegen am besten am Waldsee Krähenwinkel entspannen. Und wer Lust hat, einen der beliebtesten Badeseen der Region zu erkunden, macht es einfach wie Lisa und Melissa, fährt zum Altwarmbüchener See und lässt sich dort die Sonne auf den Bauch scheinen. Also dann, Wasser marsch!

Lena Ende

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