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Dutzende Feuerwehr-Einsätze in der Region

Gewitter und Starkregen Dutzende Feuerwehr-Einsätze in der Region

Gewitter und Starkregen haben am Freitagnachmittag den Osten der Region Hannover getroffen: Besonders schlimm traf es Sehnde – dort musste die Feuerwehr zu 98 Einsätzen ausrücken. Zum Teil drückte das Wasser über die Kanalisation in die Keller der Häuser.

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Im Dauereinsatz: Die Feuerwehr in Sehnde musste Dutzende Keller auspumpen.

Quelle: Petrow

Sehnde. Besonders betroffen waren der östliche Teil von Sehnde und Rethmar: In der Bachstraße im Musikerviertel kippte ein Baum um, in der Haydnstraße drückte das Wasser durch die Gullys und lief dann in die Kellergaragen der dortigen Reihenhäuser. Dort stand das Wasser bis zu zehn Zentimeter hoch. Auch im Gewerbegebiet Borsigring gab es mehrere Einsätze, laut Feuerwehrsprecher Tim Herrmann sei ein Lager "komplett abgesoffen".

Am schlimmsten hat es laut Feuerwehr Rethmar getroffen. Eine Anwohnerin berichtete von einer "Wasserwand", die auf sie zugekommen sei, sie habe die Terrassentür kaum rechtzeitig schließen.

Nach einem schweren Gewitter sind in Sehnde in Rethmar viele Keller vollgelaufen. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

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Insgesamt 135 Feuerwehrleute waren im Einsatz – bis auf eine waren alle Ortsfeuerwehren ausgerückt.

Neben Sehnde hat es auch Wennigsen und Springe getroffen. Dort sind derzeit alle Kräfte im Einsatz, hieß es von seiten der Feuerwehr.

In Hannover selbst hat es bislanag noch keinen wetterbedingten Einsatz gegeben. Man sei aber vorbereitete, sollte es die Stadt doch noch treffen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Derzeit bereite man alles vor, sollte es doch noch zu einem größeren Einsatz kommen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung für Teile der Region Hannover herausgegeben. Bis 18 Uhr muss weiter mit schweren Gewittern gerechnet werden, die Starkregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter und Hagel mit sich bringen können. Zudem sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 Kilometern pro Stunde möglich. ( zur aktuellen DWD-Warnung )

Das Gewitter hat sich bislang vor allem im Süden und Osten der Region ausgetobt, wie auf der Seite blitzortung.de zu sehen ist.

sbü/frs

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