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Endgültiges Aus für Klinikum Springe

Springe Endgültiges Aus für Klinikum Springe

Das endgültige Aus für den Krankenhausbetrieb in Springe ist beschlossen: Im Gebäude wird es künftig nur noch einen 24-stündigen Notdienst mit sechs Betten geben. Ob dieses Angebot auch nach dem 31. Dezember 2017 weitergeführt wird, ist noch unklar. 60 Betten werden nach Gehrden verlagert, 20 nach Laatzen.

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Aus für den Krankenhausbetrieb in Springe: 60 Betten werden nach Gehrden verlagert, 20 Betten werden künftig dem Krankenhaus in Laatzen zugeschlagen.

Quelle: Andreas Zimmer

Springe. Damit hat der sogenannte Krankenhausplanungsausschuss des Landes einen Vorschlag des Runden Tisches zur Zukunft des Springer Krankenhauses genehmigt. Die Notfallversorgung in Springe wird organisatorisch vom Klinikum Robert Koch in Gehrden betreut.

Die Planer beschlossen außerdem das endgültige Aus für den Krankenhausbetrieb in Springe: 60 Betten werden nach Gehrden verlagert, 20 Betten werden künftig dem Krankenhaus in Laatzen zugeschlagen.

Der Notdienst in dem Krankenhausgebäude sei landesweit einmalig, sagte die Sprecherin des Sozialministeriums, Heinke Träger, am Mittwoch. Nach zweieinhalb Jahren solle überprüft werden, ob es sich um ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt handele, berichtete sie. Außerdem wolle das Ministerium untersuchen, welche Auswirkungen die Notfallversorgung auf die „ambulanten Strukturen“ in Springe habe. Dabei gehe es beispielsweise darum, ob sich Fachärzte an die Notfallversorgung andocken wollten. Sollte es vor Ablauf der Frist einen neuen Antrag des Regionsklinikums zum Beispiel auf eine vorzeitige Verlängerung der Notfallversorgung geben, könne darüber geredet werden, meinte Träger.

Regionspräsident Hauke Jagau sagte, die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt, um eine „hochwertige Notfallversorgung“ am Standort in Springe zu etablieren. Das Vorgehen des Regionsklinikums könnte landesweiten Modellcharakter bekommen, meinte Jagau, der Vorsitzender des Aufsichtsrats des Regionsklinikums ist.

Das Klinikum hatte im Rahmen seiner Medizinstrategie 2020 die Schließung des Springer Krankenhauses beschlossen. Daraufhin hatte es in Springe massive Proteste der Bürger gegeben.

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