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Die Stadt will das Nadelöhr beseitigen

Langenhagen Die Stadt will das Nadelöhr beseitigen

Die Ampelschaltung am Langenforther Platz zählt zu den Problemen, die die Stadt nach der Übernahme der Regions- und Landesstraßen vorrangig behandeln wird.

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Der Langenforther Platz: Dort müssen sich nicht nur die Autofahrer bis zur nächsten Grünphase in Geduld üben.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Dieses Gefühl eint Autofahrer, Radler und Fußgänger gleichermaßen: Am Langenforther Platz müssen sie zu oft unverhältnismäßig lange warten, egal aus welcher Richtung sie die Kreuzung passieren wollen. Und deshalb drehte sich im Verkehrsausschuss die Diskussion über den Ausbau der Walsroder Straße zwischen Bothfelder und Ehlersstraße vor allem um die Frage, ob der Ausbau allein oder nur in Kombination mit einer neuen Schaltung die Verkehrssituation entlastet. „Ab 1. Januar gehört uns die Ampelanlage“, sagte Planerin Anette Mecke. Dann habe die Verwaltung deutlich mehr Einfluss auf die Schaltung, auch den Vorrang für Busse und Bahnen, als bislang. Denn zu diesem Zeitpunkt übernehme die Stadt die Regions- und Landesstraßen, damit könne sie mit der Üstra verhandeln. Meckes Vorschlag: „Die Bahnen sollten den Vorrang behalten, bei den Bussen sollten wir prüfen, ob wir das nicht ändern.“

Karl-Heinz Dahlke (SPD) verwies darauf, dass der öffentliche Nahverkehr aufeinander abgestimmt sei. „Das müssen wir im Blick behalten.“ Ansonsten aber herrschte Übereinstimmung, dass die Ampelphasen dringend überarbeitet werden müssen. Dieses Konzept muss nach Einschätzung von Stadtbaurat Carsten Hettwer einhergehen mit der Sanierung der Walsroder Straße aus Richtung Norden. Eine Entscheidung darüber wollte der Ausschuss am Donnerstagabend nicht treffen. „Wir sollten vorab klären, ob die Straßenbreite von 3,25 Metern bei der von der Verwaltung favorisierten Variante für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr ausreicht“, nannte Matthias Gleichmann (SPD) eine offene Frage. Zudem müsse die Verwaltung klären, wie Schulkinder per Rad oder zu Fuß die Straße in dem Streckenabschnitt nutzten, forderte Bernhard Döhner (CDU).

Prüfen soll die Verwaltung auch, ob die Leistungsfähigkeit der Linksabbiegespur von der Walsroder in die Bothfelder Straße ausgeschöpft sei. Derzeit können dort vier Autos auf die Grünphase warten, nach dem Umbau wären es acht. Die BBL-Fraktion bezweifelte, ob dies zu einer wirklichen Entlastung des Nadelöhrs führt. „Wir werden all ihre Fragen beantworten, und dann können sie erneut beraten“, kündigte Hettwer an. Einen Termin für die weitere Debatte gibt es noch nicht.

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