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Wieder freie Fahrt auf A2 bei Garbsen

Nach schwerem Lkw-Unfall Wieder freie Fahrt auf A2 bei Garbsen

Auf der A2 bei Garbsen mussten Autofahrer auch am Donnerstagvormittag Geduld aufbringen. Wegen der Reparaturarbeiten nach dem schweren Lkw-Unfall vom Mittwoch war bis zum Mittag in Richtung Berlin ein Fahrstreifen gesperrt. Es kam zu erheblichen Behinderungen.

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Der Lastwagen war am Vormittag bei Garbsen gegen eine Fußgängerbrücke gekracht.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Berufspendler mussten auch am Donnerstag auf ihrem Weg über die Autobahn 2 mehr Zeit als üblich einplanen. Wegen eines Unfalls am Mittwochvormittag in Höhe der Abfahrt Herrenhausen in Richtung Berlin standen noch immer nicht wieder alle Fahrstreifen zur Verfügung. Der Verkehr staute sich am Morgen auf bis zu sechs Kilometern. Wegen der überlasteten Umleitungsstrecken sollten Autofahrer das Gebiet weiträumig umfahren, riet die Verkehrsmanagementzentrale am Morgen. Bei dem Unfall waren zwei Fahrstreifen beschädigt worden und wurden über Nacht notdürftig repariert. 

Schwerer Unfall auf der Autobahn 2 bei Garbsen: Ein Lkw-Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Sattelschlepper verloren und war gegen den Pfeiler einer Fußgängerbrücke gekracht.

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Verursacht hatte den Unfall mutmaßlich der 57-jährige Fahrer eines Sattelzuges. Er war am Mittwoch gegen 10.30 Uhr mit seinem Gespann auf der mittleren Spur in Richtung Osten unterwegs. Nach Angaben der Polizei kam der Wagen kurz vor der Anschlussstelle Herrenhausen aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Bei dem Versuch, den ins Schleudern gekommenen Sattelzug wieder auf die Spur zu bringen, verlor der 57-Jährige endgültig die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Gespann prallte zunächst gegen die Mittelschutzwand aus Beton. Dann kippte der Anhänger zur Seite und zerstörte dabei einen Teil der Betonwand. Anschließend prallte der Sattelzug seitlich gegen den Pfeiler einer Fußgängerbrücke, die an dieser Stelle über die Autobahn führt.

Der Fernfahrer hatte großes Glück. Er trug bei dem Unfall keine Verletzungen davon. Der Schaden an dem Sattelzug und an der Autobahn ist allerdings immens. Die Polizei beziffert ihn auf rund 70.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten sperrte die Polizei bereits kurz nach dem Unfall drei Spuren in Richtung Berlin. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu zehn Kilometern. Auch in der Gegenrichtung kam es zu Behinderungen. Dort standen die Autos auf einer Länge von etwa sechs Kilometern im Stau. Statiker untersuchten am frühen Mittwochnachmittag die Brücke und den betroffenen Pfeiler. Der Überweg hat durch den Unfall allerdings keinen Schaden davongetragen und ist weiterhin passierbar.

Bei dem Unfall liefen Benzin und Öl aus dem Sattelzug und versickerten im Asphalt. Auf diese Weise verklebten die Betriebsstoffe die sonst wasserdurchlässige Schicht des Fahrbahnbelags. Bei Regen hätte die Gefahr bestanden, dass sich das Wasser an der Unfallstelle staut. Deswegen musste der verstopfte Belag an dieser Stelle über Nacht abgefräst und erneuert werden.

tm/frs

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