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Fusion: Nur noch ein Verband für drei Flüsse

Uetze Fusion: Nur noch ein Verband für drei Flüsse

Aus drei mach eins! Die Unterhaltungsverbände Untere und Obere Fuhse sowie Aue-Erse werden voraussichtlich am 1. Januar 2017 fusionieren. Dann wird es nur noch einen Unterhaltungsverband für das gesamte Einzugsgebiet der Fuhse geben. Er wird für 400 Kilometer Gewässerlauf zuständig sein.

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Die 92 Kilometer lange Fuhse fließt durch Uetze. Im Hintergrund ist die sogenannte Bogenbrückenvilla zu erkennen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Der neue Verband soll Unterhaltungsverband Fuhse-Aue-Erse heißen und seinen Sitz in Peine haben. Der bisherige Unterhaltungsverband Obere Fuhse ist für die Fuhse und deren Nebengewässer oberhalb der Einmündung der Erse verantwortlich. Die Fuhse ist 92 Kilometer lang, entspringt in der Gemeinde Flöthe (Landkreis Wolfenbüttel) am Westhang des Oderwalds und mündet in Celle in die Aller.

Zum Gebiet des Unterhaltungsverbands Untere Fuhse gehören die Fuhse unterhalb der Ersemündung, die Burgdorfer Aue und der Fuhsekanal bei Celle. Für die Erse, die im Oberlauf Aue heißt, sowie die benachbarten Bäche und Gräben ist der Verband Aue-Erse zuständig. Die Erse hat übrigens keine Quelle mehr. Ihr ursprüngliches Quellgebiet in Salzgitter ist mit Industrieanlagen überbaut worden. Sie wird dort heute mit gereinigten Industrieabwässern und Regenwasser gespeist.

Nach den Worten des Uetzer Bürgermeisters Werner Backeberg, der als Vorsitzender des Unterhaltungsverbands Untere Fuhse die Fusionsgespräche geführt hat, haben die Verbände zwei wesentliche Aufgaben. "Sie sollen in den Flüssen und deren Nebengewässern den Abfluss des Wassers und damit den Hochwasserschutz sicherstellen", sagt Backeberg.

Die zweite Hauptaufgabe sei die ökologische Verbesserung der Fließgewässer. "Um beide Aufgaben optimal erfüllen zu können, müssen alle zusammenarbeiten", betont Backeberg. Mit der Fusion würden Synergieeffekte erzielt. Bisher müssten die jeweiligen Verbandsversammlungen und Vorstände gemeinsamen Vorhaben zustimmen.

Die drei Unterhaltungsverbände haben mit Steffen Hipp bereits einen gemeinsamen Verbandsingenieur. Laut Backeberg wird die Fusion seit rund fünf Jahren vorbereitet. Die Gremien der Verbände hätten sie bereits einstimmig abgesegnet. Jetzt müssten die politischen Gremien der Anrainerkommunen zustimmen. Der Uetzer Rat hat das am Donnerstag getan.

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