Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
70 Achtklässler werden Busbegleiter

Uetze 70 Achtklässler werden Busbegleiter

Was kann ich machen, wenn es im Bus Streit gibt? Welche Rechte und Pflichten habe ich als Fahrschüler? Um diese und ähnliche Fragen geht es in der Busbegleiterausbildung am Uetzer Schulzentrum, die gerade 70 Achtklässler der Haupt- und der Realschule sowie des Gymnasiums absolvieren.

Voriger Artikel
Fünf-Zentner-Bombe ist entschärft worden
Nächster Artikel
Verwaltung favorisiert Asphalt

Der Achtklässler Tjark übt während eines Rollenspiels, wie er als Busbegleiter einen Betrunkenen anspricht, der einen freien Sitzplatz blockiert. Der Trainer Nicolas Mudey mimt den Betrunkenen.

Quelle: Gymnasium Uetze

Uetze. Als ehrenamtliche Busbegleiter sollen sie dafür sorgen, dass für Fahrschüler die täglichen Busfahrten zur Schule und wieder zurück nach Hause möglichst stressfrei verlaufen. In sechs Doppelstunden bringen ihnen Trainer des Busunternehmens Regiobus bei, in welchen Situationen sie eingreifen dürfen und wann es besser ist, den Busfahrer um Hilfe zu bitten. In Rollenspielen üben sie zum Beispiel, andere Schüler ansprechen, die sich gegenseitig im Bus schubsen.

Die Ausbildung endet mit einer Besichtigung des Regiobus-Betriebshofs in Burgdorf. Dann dürfen sich die Achtklässler sogar selbst einmal ans Lenkrad eines Busses setzen. Sie  erhalten ein Zertifikat und einen Busbegleiterausweis, den sie künftig während Busfahrten offen tragen sollen.

"Ihr Engagement erfordert Zivilcourage und stärkt ihr Selbstbewusstsein sowie ihre soziale Kompetenz", sagt Marion Arth, Pressebeauftragte des Gymnasiums Unter den Eichen. Daher könne das Zertifikat bei Bewerbungen die Chancen steigern. Regiobus bildet seit 2004 am Uetzer Schulzentrum Busbegleiter aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

doc6x7t6nw5xc5pbtgb8j6
Laternen und Fackeln ziehen durch Krätze

Fotostrecke Uetze: Laternen und Fackeln ziehen durch Krätze