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Kinder fiebern der Vorstellung entgegen

Uetze Kinder fiebern der Vorstellung entgegen

"Wir freuen uns schon alle auf die Aufführung am Sonnabend", sagt die zehn Jahre alte Lara. Dann können sie und elf andere Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahre vor Publikum zeigen, was sie seit Dienstag im Volti-Camp des Voltigier- und Reitvereins (VuR) Dollbergen gelernt haben.

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Die zehn Jahre alte Lara voltigiert auf dem Holsteiner Carl.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Am ersten Tag des fünftägigen Zeltlagers standen zunächst einmal Theorie und Praxis auf dem Holzpferd für die zwölf Jungen und Mädchen auf dem Programm. Die Campteilnehmer turnten auf dem Holzpferd Grundübungen nach, die ihnen Kinder  des VuR auf einem richtigen Pferd vorgemacht hatten.

Außerdem stellten die vier Betreuer am Dienstag die beiden Pferde Carl und Lisza vor. "Carl ist ein Holsteiner. Mit 1,90 Metern ist er ein kleiner Riese, aber der liebste Teddybär, den wir haben", berichtet die Trainerin Eva-Maria Kannenberg. Lisza sei eine ruhige und gemütliche Ponystute. "Sie ist für Anfänger super geeignet", betont Kannenberg.

Am Mittwoch war es dann endlich so weit: Die Campteilnehmer durften selbst auf einem Pferd voltigieren. Dazu haben die Betreuer die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. "Die kleine Gruppe fängt auf dem Pony an, um zuerst einmal Vertrauen zum Pferd zu gewinnen", erläutert Kannenberg. In der zweiten Gruppe seien die Teilnehmer, die für das Pony zu groß seien oder bereits Voltigiererfahrung haben.

Das fünftägige Camp soll den Jungen und Mädchenberg die Möglichkeit geben, in den Voltigiersport hineinzuschnuppern. Deshalb hat sich die 14-jährige Franziska angemeldet: "Ich reite eigentlich und wollte mal das Voltigieren ausprobieren." "Voltigieren ist mal etwas anderes als englisches Reiten", sagt die 13 Jahre alte Alena. "Ich finde es toll, neue Leute kennen zu lernen", erzählt die elfjährige Breanna. "Mir macht das Zelten am meisten Spaß", berichtet Lara.

"Das Volti-Camp ist ein Ferienprogramm", betont Kannenberg. Deshalb voltigierten die Kinder nicht die ganze Zeit. Zum Beispiel fuhren die Betreuer mit ihren Schützlingen am Mittwochnachmittag zum Schwimmen. Für Donnerstagabend ist ein kleines nächtliches Abenteuer geplant: ein Fackelumzug durch die Dunkelheit.

Für die öffentliche Vorstellung am Sonnabend, 23. Juli, ab 11 Uhr werden die Kinder und die Pferde vorher frisiert. Kannenberg: "Das gibt ein wenig Turnieratmosphäre."  

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Die neunjährige Tyra übt auf dem Holzpferd eine Brücke.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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