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Alte Technik fasziniert junge Besucher

Uetze Alte Technik fasziniert junge Besucher

Die Dezimalwaage ist zwar Technik von gestern. Doch bei Grundschülern stößt sie auf großes Interesse, wenn diese im Eltzer Heimatmuseum zu Gast sind. In loser Folge stellt der Anzeiger Exponate und Archivalien aus den Heimatstuben und Museen der Gemeinde Uetze vor.

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Horst Wildhagen führt die Dezimalwaage des Eltzer Museums vor.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Eltze. Nach Auskunft des Heimatvereinsvorsitzenden Horst Wildhagen schauen in jedem Schuljahr die Eltzer Viertklässler im Museum an der Breslauer Straße vorbei. Die Dezimalwaage wecke stets den Forschergeist der Jungen und Mädchen. „Sie sind daran interessiert, die selber Technik auszuprobieren“, berichtet Wildhagen. Mit großem Eifer wögen sich die Schüler gegenseitig, nachdem ihnen Heimatvereinsmitglieder die Handhabung der Waage erklärt hätten.

Eine Dezimalwaage ist im Prinzip die Anwendung des Hebelgesetzes „Kraft mal Kraftarm gleich Last mal Lastarm“. Mit ihr kann man mit kleinen Gewichten zehnmal größere Lasten wiegen. Zum Beispiel mit einem Fünf-Kilo-Gewicht einen Zentner (50 Kilogramm) Kartoffeln.

„Früher gab es auf jedem Bauernhof eine solche Waage“, erinnert sich Wildhagen. Damit hätten die Landwirte Kartoffeln und andere bäuerliche Erzeugnisse gewogen. Wegen ihres Hauptverwendungszwecks werden Dezimalwaagen auch Kartoffel- oder Sackwaagen genannt.

Zu finden waren Sackwaagen einst auch in Mühlen, Güterschuppen der Bahnhöfe und Handelsbetrieben. Denn gleicharmige Balkenwaagen eignen sich nicht zum Wiegen großer lasten.

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