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10 Millionen Euro für ein Biomassekraftwerk

Uetze 10 Millionen Euro für ein Biomassekraftwerk

Der Ingenieur Manfred Schubert wird mit einem Geschäftspartner das geplante Biomassekraftwerk für rund 10 Millionen Euro bauen. Es soll die Dollberger Altölraffinerie mit Wärme versorgen und an der Dollberger Umgehungsstraße errichtet werden. Baubeginn ist voraussichtlich im Mai.

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Auf der Westseite des Mastenwegs wird das Biomassekraftwerk in Sichtweite der Dollberger Raffinerie gebaut.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. "Wir haben die Baugenehmigung erhalten. Im Mai fangen wir an zu bauen",  sagt Schubert. Derzeit treffe er die Vorbereitungen. Die Investitionssumme werde sich auf zehn Millionen Euro belaufen. Nach gut einem Jahr soll die Anlage den Betrieb aufnehmen und die Raffinerie der Avista Oil AG mit Wärme beliefern.

Die thermische Leistung wird bei zehn Megawatt liegen. "Es wird ein kleines Biomassekraftwerk, das genau zur Größenordnung der Raffinerie passt", betont Schubert.

Befeuert werden soll das Kraftwerk mit 16000 bis 17000 Tonnen Holz im Jahr. Dabei handele es sich um Altholz, das nicht mit Schadstoffen belastet sei - zum Beispiel von Holzpaletten, erläutert der Investor. Etwa vier bis fünf Lastzüge pro Werktag würden das Holz nach Dollbergen transportieren. "Wir verhandeln derzeit mit Anlieferern aus der Stadt und der Region Hannover", sagt Schubert.

Das Biomassekraftwerk wird auf der Westseite des Mastenwegs zwischen der Raffinerie und der Umgehungsstraße gebaut. "Das Grundstück ist von einem privaten Grundbesitzer aus Dollbergen gepachtet", sagt der Ingenieur.

Erschlossen wird die Anlage über die Kreuzung Ortsumgehung/Mastenweg. Die Landesbehörde verlangt, an der Kreuzung Linksabbiegespuren anzulegen. Nach Auskunft des Uetzer Bürgermeisters Werner Backeberg hat die Gemeinde wegen des Ausbaus der Kreuzung eine Finanzierungsvereinbarung mit den Investoren und dem Eigentümer der Freilandfotovoltaikanlage getroffen, die auf der anderen Seite der Umgehungsstraße liegt. "Die Gemeinde muss nicht vorfinanzieren ", sagt Backeberg.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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