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Beraterin spürt Energielecks auf

Uetze Beraterin spürt Energielecks auf

Viele Häuser im Spreewaldseengebiet sind schlecht gedämmt, weil sie einst nur als Ferienhäuser gebaut worden sind. Am Mittwochabend zeigte die Architektin Heike Koenig während eines kurzen Spaziergangs Bewohnern des Gebiets, wie man mit einer Wärmebildkamera Energielecks an den Häusern aufspürt.

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Die Architektin Heike Koenig zeigt Bewohnern des Spreewaldseengebiets, wie man mit einer Wärmebildkamera an Häusern Energieelecks aufspürt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze.  "Das Wetter ist heute ideal. Wir brauchen Temperaturen um null Grad", sagte die Energieberaterin. Für eine Thermografie sollten die Räume des Gebäudes beheizt sein, um zu erkennen, wo Wärme entweicht. Die Wärmebildkamera bilde die Oberflächentemperatur an den Außenwänden ab, erläuterte Koenig: "Je wärmer die Oberfläche ist, um so heller erscheint sie auf dem Display." Die Kamera zeige jedoch nicht an, wie viel Wärme entweiche.

Beim ersten Haus, das sie betrachtete, zeichnete sich der Sockel der Außenwände auf dem Display ab. Das sei ein Hinweis, dass dort Wärme verloren gehe, erläuterte die Architektin. Sie nahm auch den Hauseingang ins Visier: "Oben am Türrahmen haben wir einen Energieverlust", stellte sie fest.

Ein Paradebeispiel für ein gut isoliertes Dach fand sie auf dem Grundstück gleich nebenan: Die Kamera bildete die Dachfläche gleichmäßig blau ab. Nach einem schlecht gedämmten Gebäude musste Koenig auch nicht lange suchen. Die tragenden Teile der mit Holz verkleideten Außenwände eines Hauses, das nur wenige Meter entfernt stand, waren deutlich zu erkennen. "Hier gibt es ein bisschen zu beraten", sagte Koenig.

Der Thermografie-Spaziergang war eine Aktion im Rahmen des Energiekonzepts, das die Klimaschutzagentur Region Hannover für das Spreewaldseengebiet erarbeitet. Die Aktion sollte dafür werben, einen kostenlosen Beratungstermin mit Koenig, Telefon (05136) 82945,  zu vereinbaren. Bisher hat die Architektin 17 Beratungsgespräche geführt. Bei neun Gebäuden hat sie die Thermografie genutzt.

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Auf dem Display der Wärmebildkamera werden die wärmeren Flächen an den Außenwänden heller als die kälteren dargestellt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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