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Arbeiter gießen erste Bodenplatte

Uetze Arbeiter gießen erste Bodenplatte

Nach dem Abriss der Gebäude auf dem Hof Martens an der Schmiedestraße in Uetze hat sich monatelang nichts getan. Aber jetzt sollen die Bauarbeiten beginnen. "Am Mittwoch werden die Bodenplatten für zwei Häuser gegossen", kündigt der Immobilienmakler und Projektentwickler Sebastian Fesser an.

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Auf der Baustelle an der Schmiedestraße hat sich seit Wochen nichts getan.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Uetze. Zwei Wochen später, wenn die Bodenplatten getrocknet sind, soll der eigentliche Hausbau beginnen. Auf dem Gelände, auf dem bis zum Sommer vorigen Jahres ein nicht mehr bewirtschaftetes Bauerngehöft stand, sind zwei Bungalows, ein größeres Einfamilienhaus und vier Reihenhäuser geplant. "Wir fangen mit dem Bau der Einfamilienhäuser an", sagt Fesser. Sie sollen auf der - von der Schmiedestraße aus gesehen - rechten Grundstückseite entstehen.

Die Reihenhäuser sollen wenig später folgen. Fesser will sie parallel zur linken Grundstücksgrenze bauen. Alle Gebäude erhalten nach seinen Worten eine Putzfassade, die zum Teil verklinkert wird.

Bis zum Herbst sollen die sieben Häuser bezugsfertig sein. Auch die Gärten sollen dann angelegt sein. Bis auf zwei Reihenhäuser habe er die Neubauten bereits vermarktet, sagt der Projektentwickler.

Nach seinen Angaben gibt es für die Verzögerung bei den Bauarbeiten mehrere Gründe. "Der Abriss hat sich schwieriger gestaltet als gedacht", berichtet der Makler und fügt hinzu, dass die erste Abbruchfirma die Asbestplatten nicht ordnungsgemäß entsorgt habe. Deshalb habe das zweite Entsorgungsunternehmen dann den Asbest mit der Hand aus dem Bauschutt heraussuchen müssen. "Inzwischen ist das Grundstück rückstandsfrei", stellt Esser klar. Das habe ein Gutachter bestätigt.

Auch der Wechsel des Architekten habe zu einer weiteren Verzögerung geführt. Außerdem seien auf Wunsch von Kunden die Baupläne für das Innere der Häuser geändert worden, sagt Fesser.

Das abgerissene Gehöft war die alte Uetzer Hofstelle 54. Dazu gehörte eine Schmiede. Sie war der Namensgeber für die Schmiedestraße.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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