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Schüler können aus fünf Profilen wählen

Uetze Schüler können aus fünf Profilen wählen

Die Viertklässler und deren Eltern in Uetze müssen demnächst entscheiden, welche Schule es nach der Grundschulzeit sein soll - das Gymnasium Unter den Eichen oder die Aurelia-Wald-Gesamtschule (AWG).

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Im Kunstworkshop formen Viertklässler mit Unterstützung von Sechstklässlern aus der Gesamtschule Figuren aus Draht. Als Vorlage dienen Bilder Picassos.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Es ist schon der vierte Jahrgang, der nach den Sommerferien in die AWG, die als integrierte Gesamtschule konzipiert ist, eingeschult wird. Sie ersetzt in Uetze ebenso wie in Burgdorf die Real- und die Hauptschule. Bei einem Infotag konnten sich Schüler und Eltern jetzt den Schulalltag in der AWG erklären lassen.

Besonderes Merkmal einer integrierten Gesamtschule: In den Klassen - Stammgruppen genannt - werden Schüler mit unterschiedlichem Leistungsniveau zwar gemeinsam unterrichtet, aber gleichzeitig individuell gefördert und gefordert. Kernstücke dieses Konzepts des Förderns und Forderns sind die Lernwerkstatt und die Lernprofile. Die AWG bietet laut Schulleiter Frank Stöber den Jugendlichen die Möglichkeit, ab Klasse sechs zwischen fünf Profilen zu wählen: Kunst und Kultur, Verantwortung übernehmen, Forschen und Entdecken, Gesund leben sowie Fremdsprachen (Französisch und Spanisch).

Unterrichtet wird grundsätzlich in Doppelstunden, an der AWG sind diese nicht 90, sondern 80 Minuten lang, um Zeit zu gewinnen für Projekte und die Lernwerkstatt.

Nach Stöbers Erfahrungen können sich nicht alle Schüler 80 Minuten lang konzentrieren. Hier kommt die Lernwerkstatt ins Spiel: Die Schüler können den Unterricht verlassen und sich im Lernbüro, das mit einem Sozialpädagogen besetzt ist, eine Auszeit nehmen. Entweder sie setzen sich mit dem aktuellen Unterrichtsstoff auseinander oder beschäftigen mit einem anderen Thema. Die Lernwerkstatt ist laut Stöber dafür da, den Deutsch-, Englisch- und Matheunterricht nachzuarbeiten. "Zudem können sich leistungsstarke Schüler dort zusätzliches Wissen aneignen."

Auch in den Stammgruppen wird bereits nach Leistungsvermögen differenziert. So verteilen die Lehrer laut Stöber unterschiedliche Arbeitsblätter und Aufgaben an ihre Schüler. Die Klassenarbeiten haben jedoch erst ab dem siebten Jahrgang in den Fächern Englisch und Deutsch sowie ab Jahrgang acht auch in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Entsprechende Fachleistungskurse richtet die AWG laut Stöber ab der achten Klasse in Englisch und Mathematik ein. "Ab Jahrgang neun zusätzlich in Deutsch und Naturwissenschaften." Die Schulleitung hat sich für die k

Zur IGS-Pädagogik gehört auch, dass die Schüler erst ab Jahrgang acht Noten bekommen. "Vorher gibt es sehr differenzierte Lernentwicklungsberichte", sagt Stöber.

Für den Infotag hatte das Lehrerkollegium acht Workshops vorbereitet. AWG-Schüler führten die Grundschüler in Gruppen von Angebot zu Angebot. Die Jungen und Mädchen formten zum Beispiel im Kunstworkshop aus Draht Figuren und ordneten im Französisch- und Spanisch-Workshop Bilder spanischen Wörtern zu, die so ähnlich wie die jeweiligen deutschen Begriffe klingen.  

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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