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Politiker streiten über Farbe für Fassade

Uetze Politiker streiten über Farbe für Fassade

Die iwb Ingenieurgesellschaft kann die Ausschreibung für die Sanierung und den Umbau des Dollberger Schulgebäudes vorbereiten. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde hat den Entwurf der Planer abgesegnet, ließ allerdings die Farbe für die Fassade des Anbaus offen.

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Der Planer Uwe Zischkale (von links), der Architekt Jörn Stäbe, Frank Hacke aus der Gemeindeverwaltung, Ratsherr Norbert Vanin und die Architektin Rosa von der Heyde zeigen den Ausschussmitgliedern Muster für das Verblendmauerwerk des Neubaus.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Vom jetzigen Schulgebäude bleibt nur der zweigeschossige Südtrakt bestehen. Neben der Turnhalle ist eine Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte geplant, an die sich nach Osten eine Mensa und eine Aula anschließen. Ein eingeschossiger Trakt mit dem Eingang zur Schule und zur Gemeindebücherei verbindet die Grundschule mit Aula und Mensa.

Wie von den Architekten Jörn Stäbe und Rosa von der Heyde vorgeschlagen, sollen während der Bauarbeiten entgegen den ursprünglichen Planungen jetzt auch die Fenster im Grundschultrakt ausgetauscht und die asbesthaltigen Wandbeschichtungen wie Putz, Spachtelmasse und Farbe beseitigt werden. Damit erhöht sie Kosten von 7,3 auf bis zu 7,9 Millionen Euro.

Eine Entscheidung zur Farbwahl für das Verblendmauerwerk des winkelförmigen Neubaus hat der nicht öffentlich beratende Verwaltungsausschuss auf den 12. Oktober vertagt. Vor dem Verwaltungsausschuss hatten der Sozial- und der Schulausschuss des Rates in einer gemeinsamen Sitzung ausgiebig über das Verblendmauerwerk diskutiert.

Den Verbindungstrakt und die eingeschossige Kita, die beide ein Flachdach erhalten, wollen die Architekten mit hellgrauen Steinen verklinkern. Etwas höher werden Aula und Mensa. Um zu unterstreichen, dass sie von Grundschule und Kita gemeinsam und auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden, sollen sie sich farblich vom übrigen Neubau und dem Altbau unterscheiden. Die Architekten favorisieren für diesen Gebäudeteil dunkelgraue Klinker.

Anfang August hatte Dollbergens Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch (SPD) in einer Planungssitzung zu bedenken gegeben, dass ein dunkelgrauer Klinker für Dollbergen untypisch sei. Sie empfahl für Mensa und Aula eine rot geflammte Verblendung. "Die Mehrheit des Ortsrats sieht es wie die Ortsbürgermeisterin", berichtete Dirk Rentz (CDU). Während der Schulausschuss mehrheitlich für die dunkelgrauen Steine plädierte, fand sich dafür im Sozialausschuss keine Mehrheit.

Die Kostenfrage nahm in der öffentlichen Sitzung nicht so breiten Raum ein wie die Diskussion über die Farbwahl. 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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