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Erste Kunden kommen schon vor 11 Uhr

Uetze Erste Kunden kommen schon vor 11 Uhr

Der Kleiderbasar des neu gegründeten gemeinnützigen Uetzer Bürgervereins ist ein Besuchermagnet gewesen. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen im Familienhaus. Die ersten Käufer waren bereits vor der geplanten Eröffnung des Secondhandmarkts um 11 Uhr gekommen.

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Große Auswahl beim ersten Kleiderbasar des neu gegründeten Bürgervereins: Bettina Grundstedt (links) und Christiane Kropp stöbern nach Schnäppchen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Zehn vor elf hatten wir schon den ersten Umsatz gemacht", berichtete die stellvertretende Bürgervereinsvorsitzende Stefanie Heidinger. "Die meisten Kunden haben gleich mehrere Teile gekauft", fügte Vereinschefin Ellen Schmidt hinzu.

Die Kundschaft war nach ihren Worten ein Querschnitt durch die Gesellschaft. "Es waren alle Altersklassen vertreten. Viele Mütter mit Kindern waren hier - auch Jugendliche und Senioren", sagte Schmidt. Erfreut waren Schmidt und Heidinger darüber, dass Einwohner eigens für den Basar gebrauchte Kleidungsstücke gespendet hatten.

"Ich bin gekommen, um schöne Sachen für meine Kinder zu kaufen und um einen schönen Nachmittag zu verbringen", sagte die Uetzerin Andrea Kranich. "Ich will die gute Sache unterstützen", erklärte Christa Huwald. Sie finde es gut, dass sich Ehrenamtliche im sozialen Bereich engagieren. Die Flüchtlingshilfe soll den Erlös des Basars erhalten.

Für Christa Huwalds Mann Siegfried hatte sich der Weg ins Familienhaus gelohnt. Er kleidete sich mit zwei Polohemden und einem kurzärmligen Herrenhemd ein. Auch Jugendliche wie die 15-jährige Meret machten Schnäppchen. "Ich habe zwei Kleider, eine Bluse und eine kurze Hose gekauft", berichtete sie.

Während des Kleiderbasars hat der Bürgerverein Namensvorschläge für den Secondhandladen gesucht, den er Anfang September an der Ecke Kirchstraße/Börkersweg eröffnen will. "Das wird ein Geschäft für alle Leute mit sozialem und ökologischen Gewissen", betonte Heidinger. Wer gebrauchte Kleidung kaufe, tue etwas gegen die Wegwerfgesellschaft. Der Erlös komme satzungsgemäß sozialen Zwecken zugute. Kleiderspenden für den Secondhandshop nehme das Familienhaus entgegen.

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