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Der Uetzer Weihnachtsmarkt ist gerettet

Uetze Der Uetzer Weihnachtsmarkt ist gerettet

Uetzer Einwohner können auch in diesem Jahr in ihrem Heimatort bei Glühweinduft über einen Weihnachtsmarkt bummeln. Nachdem der Uetzer Ring im Juli beschlossen hatte, die Veranstaltung vorerst nicht mehr auszurichten, springt nun der Eventgastronom Benjamin Koch in die Bresche.

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Benjamin Koch richtet in diesem Jahr in Uetze den Weihnachtsmarkt auf dem Hindenburgplatz aus. 

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Eine Budenstadt will er mit seinem Team am Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. Dezember, auf dem Hindenburgplatz aufbauen. "Das dritte Adventwochenende war immer der Weihnachtsmarkttermin in Uetze", sagt Koch, der aus Altmerdingsen stammt und in der Region auch Schützenfestes ausrichtet, zum Beispiel das in Katensen.

Allerdings wechselt Koch den Veranstaltungsort. "Vielen war es der Hoopt zu weit weg vom Zentrum. Außerdem war es dort bei Regen matschig. Deshalb ziehen wir wieder mitten in den Ort zurück", sagt Koch. Der Hindenburgplatz hatte von 2000 bis 2011 die Kulisse für den Weihnachtsmarkt gegeben.

An alter Stelle werde er etwas kleiner und ein wenig rustikaler ausfallen, kündigt Koch an. Für die rustikale Atmosphäre sollen vor allem die Holzhütten sorgen, die der Uetzer Ring zur Verfügung stellt. In einer Feuerschale werden Flammen lodern, in denen die Jugendfeuerwehr Stockbrot backen will. Der Eventgastronom setzt darauf, dass noch der eine oder andere Verein mitmachen wolle. Details könnten die Vereine mit ihm absprechen.

An den Ständen sollen die Besucher vor allem Kunsthandwerk kaufen können. "Wir suchen noch weitere Kunsthandwerker", sagt Koch, der per Mail unter info@festzeltbetrieb-koch.de zu erreichen ist. Er selbst will mit seinem Team sein Kinderkarussell aufbauen sowie während des Marktes Flammkuchen und Pizzen backen. Ein Glühweinstand und eine Bratwurstbude dürfen nach Kochs Ansicht auf einem Weihnachtsmarkt ebenfalls nicht fehlen. Ein Schausteller werde Crêpes und Süßwaren anbieten.

"Es wäre schade, wenn es in Uetze keinen Weihnachtsmarkt mehr gäbe", sagt der Altmerdingser. Deshalb habe er bei der Gemeinde beantragt, den Markt in den nächsten fünf Jahren ausrichten zu dürfen. "Die Genehmigung für dieses Jahr habe ich schon", berichtet er.

Die Konkurrenz anderer Adventsmärkte fürchtet Koch nicht. "Uetze hat eine Weihnachtsmarkttradition. Deshalb werde ich auf meine Kosten kommen", zeigt sich der Jungunternehmer zuversichtlich. Er ist sich im Klaren, dass der Umsatz mit dem Wetter steigt und fällt. "Es darf ruhig kalt sein, aber es sollte keinen Regen geben", beschreibt Koch sein Wunschwetter. Falls der Platz reiche, will er als Wetterschutz ein Zelt aufstellen.

"Wir sind als Gemeinde sehr froh, dass es in der Ortschaft Uetze, dem größten Ort der Gemeinde, weiter einen Weihnachtsmarkt gibt", sagt Wirtschaftsförderer Andreas Fitz. Gespannt ist er, wie sich der Standortwechsel auf die Besucherzahlen auswirkt. 

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Benjamin Koch will am dritten Adventwochenende auf dem Hindenburgplatz eine Budenstadt aufbauen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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