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Besondere Sanierung laut K+S nicht nötig

Hänigsen Besondere Sanierung laut K+S nicht nötig

Die Gemeinde will das frühere Bergwerksgelände in Hänigsen-Riedel vom Konzern K+S erwerben, um es als Gewerbefläche zu vermarkten.

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Das frühere Bergwerksgelände in Hänigsen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Gemeinde Uetze will das frühere Bergwerksgelände in Hänigsen-Riedel vom Konzern K+S erwerben, um es dann als Gewerbefläche zu vermarkten. Dafür muss das Areal frei von Altlasten sein und nicht mehr der Bergaufsicht, also der Aufsicht des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie, unterstehen.

Nach Auskunft des K+S-Sprechers Ulrich Göbel wird der 2006 genehmigte Abschlussbetriebsplan für das 1996/97 stillgelegte Bergwerk Niedersachsen-Riedel Grundlage für die Entlassung des Geländes aus dem Bergrecht sein. „Eine Aussage dieses Plans ist, dass das Schachtgebäude so lange unter der Bergaufsicht bleiben muss, wie es für die Flutung der Schachtanlage benötigt wird“, sagt Göbel.

Jetzt müsse K+S in einem Nachtrag zum Abschlussbetriebsplan die Nachnutzung des Geländes präzisieren. Nach Göbels Worten ist noch offen, ab wann der größte Teil des Areals nicht mehr dem Bergrecht unterliegt.

„Zur Ermittlung eventueller Altlasten wurden eine sogenannte betriebshistorische Recherche sowie eine orientierende Untersuchung durchgeführt“, berichtet Göbel. Für die betriebshistorische Recherche hätten K+S Mitarbeiter alte Unterlagen gesichtet. Sie seien zum Beispiel den Fragen nachgegangen, wo einmal Tankanlagen gestanden hatten und ob beim Bau von Gebäuden problematisches Baumaterial wie Asbest verwendet wurde.

Im Rahmen der orientierenden Untersuchungen seien an Stellen, an denen ein Verdacht auf Altlasten bestanden habe, Proben genommen worden. „Die Ergebnisse liegen im erwarteten Bereich und zeigen keinen besonderen Sanierungsbedarf auf“, sagt Göbel.

Die Gemeindeverwaltung hat nach Auskunft ihres Wirtschaftsförderers Andreas Fitz das von K+S vorgelegte Boden- und Umweltgutachten an die Region Hannover weitergeleitet. „Die Region prüft es derzeit, damit wir Aufschlüsse bekommen, ob das Gelände als künftige Gewerbefläche nutzbar ist“, sagt Fitz.

Nach seinen Angaben will die Gemeindeverwaltung im Laufe dieses Jahres den Ratsgremien das Ergebnis der Prüfung vorlegen und Vorschläge zur künftigen Nutzung unterbreiten. „2017 wollen wir in die Ankaufverhandlungen mit K+S gehen“, fügt er hinzu.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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