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Internet: Weiße Flecken werden beseitigt

Uetze Internet: Weiße Flecken werden beseitigt

Uetzes Wirtschaftsförderer Andreas Fitz ist zuversichtlich: Er geht davon aus, dass bis Ende 2017 mit Ausnahme von Wackerwinkel alle sogenannten weißen Flecken bei der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen beseitigt werden.

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Die Telekom will auch Benrode mit schnellem Internet versorgen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. 2014 hatte die Firma mWerk das Spreewaldseengebiet, Dahrenhorst, die Krausenburg, Abbeile, Benrode und Wackerwinkel als weiße Flecken mit einer geringen Übertragungsgeschwindigkeit ermittelt. Weil die Telekom Uetze in ihr Ausbauprogramm aufgenommen hat, bekommen Abbeile und Benrode noch in diesem Jahr ein schnelleres Internet.

Das Unternehmen will den größten Teil des Netzes im Vorwahlbereich 05173 mit sogenanntem VDSL ausrüsten. "Die Anschlüsse werden beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von  bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erzielen und beim Heraufladen bis zu 40 Mbit/s", kündigt das Unternehmen an.

"Das Gute ist, dass die Telekom auf uns zugekommen ist", sagt Fitz. Sie trage alle Kosten. Daher müsse die Gemeinde nicht den vorsorglich eingestellten Haushaltsansatz von 50000 Euro für die Verbesserung des Internets in Anspruch nehmen.

Das Spreewaldseengebiet ist nicht im Ausbauprogramm der Telekom. Dort plant die Hänigser Firma FNOH-DSL Südheide eine VDSL-Erschließung. "Anfang 2017 ist das Ziel. Aber das ist noch kein fester Termin", sagt Geschäftsführer Cord Homann. Eine Planungsvariante sei, die Trasse für das Stromkabel von neuen Windpark Uetze-Nord zum Umspannwerk Hänigsen zu nutzen und dort gleich das Glasfaserkabel mit zu verlegen. "Da sind wir seit längerem mit Windstrom im Gespräch", berichtet Homann. Die Firma Windstrom plant den neuen Windpark.

Nach Fitz' Angaben ist die VDSL-Erschließung des Bereichs Dahrenhorst/Krausenburg nicht wirtschaftlich. "Deshalb sind dafür Fördermittel beim Bund und beim Land beantragt worden. Die Region Hannover übernimmt die Restkosten", sagt der Wirtschaftsförderer. Der Ausbau dieses Bereichs sei bis Ende 2017 geplant. Dann seien bis auf Wackerwinkel alle bisherigen weißen Flecken mit schnellem Internet versorgt. Das mache die Gemeinde als Wohnort und als Gewerbestandort attraktiver. "Man muss noch eine Lösung suchen, wie man Wackerwinkel anbinden kann", kündigt der Wirtschaftsförderer an.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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