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Bushaltestellen werden barrierefrei

Uetze Bushaltestellen werden barrierefrei

Die Ortsdurchfahrt in Altmerdingsen ist derzeit ein Engpass. Momentan gilt dort Tempo 30. Der Grund: Die Gemeinde lässt die Bushaltestellen Kreuzweg barrierefrei umbauen. Die Bauarbeiter haben auf der Südseite der Ortsdurchfahrt mit dem Umbau begonnen.

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In Altmerdingsen gilt in Höhe der Baustelle, die wegen des Umbaus der Bushaltestellen eingerichtet worden ist, derzeit Tempo 30.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Altmerdingsen. Weil sie für die Arbeiten einen Teil der Fahrbahn nutzen müssen, haben sie die Fahrspur der Bundesstraße 188 in Richtung Uetze mit Warnbaken von der übrigen Fahrbahn abgetrennt. Autofahrer, die nach Uetze wollen, müssen über die Linksabbiegespur fahren.

Nach Auskunft Friedrich Grundstedts von der Uetzer Bauverwaltung hat die Verkehrsbehörde „wegen der Sicherheit der Bauarbeiter und der Fußgänger“ die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich auf Tempo 30 herabgesetzt. Weil Passanten dort nicht den südlichen Fußweg an der Ortsdurchfahrt nutzen können, müssen diejenigen, die zur Schaftrift wollen, westlich der Baustelle die B 188 überqueren.

Damit Fahrgäste künftig leichter in die Linienbusse ein- und aussteigen können, hebt eine Tiefbaufirma die Bordsteine an beiden Haltestellen auf 18 Zentimeter an. Außerdem verlegt sie geriffelte Platten, damit sich Sehbehinderte besser orientieren und den Weg zum Buseinstieg ertasten können.

Auf der Nordseite stellen Monteure zusätzlich als Wetterschutz ein Wartehäuschen auf. Dafür hat die Gemeinde laut Grundstedt einen etwa einen Meter breiten Streifen des Grundstücks erworben, auf dem früher das Gasthaus Hacke stand.

„Wir haben auch Grund an der Einmündung des Hänigser Kirchwegs in die B 188 gekauft“, berichtet der Angestellte. Dort will die Gemeinde den etwa einen Meter breiten Gehweg auf zwei Meter verbreitern. Dann könnten Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen problemlos die Ecke passieren. Die Bauarbeiten kosten insgesamt rund 50.000 Euro. Etwa 75 Prozent der Summe erstattet die Landesnahverkehrsbehörde. Den Rest müssen die Gemeinde Uetze und die Region Hannover aufbringen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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