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Clubheim soll Dorftreff werden

Dollbergen Clubheim soll Dorftreff werden

Für das Dollberger Sportheim zeichnet sich eine Doppelnutzung ab. An fünf Tagen in der Woche sollen die Räume im Erdgeschoss tagsüber zu einem Dorftreff werden. Abends und an den Wochenenden sollen sich dort weiterhin die Mitglieder des TSV treffen.

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Nach Ansicht des TSV-Vorsitzenden Jürgen Buchholz könnte der Gastraum des Sportheims auch für den Dorftreff genutzt werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Auf kommunaler Ebene hat das Projekt Dorftreff, das auf einen Antrag der SPD-Ortsratsfraktion zurückgeht, die ersten Hürden genommen. Die Ratsausschüsse für Finanzen und Soziales haben ihr Okay gegeben. Der Treffpunkt für alle Bürger soll zunächst probeweise für drei Jahre in Betrieb gehen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung das Vorhaben mit bis zu 75 000 Euro verteilt über drei Jahre fördert. Die Verwaltung hat bereits Zuschüsse aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung beantragt (BULE) beantragt. Die Verwaltung rechnet mit jährlichen Kosten von rund 40.000 Euro.

Im SPD-Antrag hatte Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch vorgeschlagen, im Dorftreff ein Nähcafé einzurichten, Lesungen zu veranstalten, Deutschunterricht für Flüchtlinge anzubieten und Versammlungen abzuhalten. Aber auch Demenzgruppen und ältere Menschen sollen sich dort ihrer Meinung nach treffen können. Der Gemeindeverwaltung schwebt vor, den Dorftreff vor allem für die Flüchtlingsozialarbeit und damit für die Integration zu nutzen.

Nach Auskunft des TSV-Vorsitzenden Jürgen Buchholz steht der geschäftsführende Vorstand der Doppelnutzung des Sportheims „grundsätzlich positiv“ gegenüber. „Details müssen wir jedoch noch mit der Verwaltung besprechen“, sagt Bucholz. Laut Vereinschef Buchholz nutzt der TSV den Gast- und den Clubraum im Erdgeschoss im Gegensatz zum Gymnastik- und zum Fitnessraum im Obergeschoss von Montag bis Freitag tagsüber selten.

Der Dorftreff dürfe allerdings nicht die Aktivitäten des Vereins beschneiden. „Wir brauchen das Vereinsheim weiter als Kommunikationstreffpunkt für die Mitglieder“, betont Buchholz. Deshalb sollten die Räumlichkeiten in der Woche ab 17 oder 18 Uhr und am Wochenende allein dem TSV zur Verfügung stehen.

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