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Dedenhausen will Ausbau des Schulverbindungswegs

Uetze Dedenhausen will Ausbau des Schulverbindungswegs

Der Ortsrat Dedenhausen fordert, dass der Schulverbindungswegs nach Eltze ausgebaut wird und einen Radweg bekommt.  Die Gemeinde soll jetzt die Kosten dafür ermitteln.

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Der Schulverbindungsweg ist ein Wirtschaftsweg, auf dem auch Freizeitradler fahren.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dedenhausen.  Zusätzlich zu einer direkten Radwegverbindung vom Dedenhausener Bahnhof nach Wehnsen im Landkreis Peine  fordert der Ortsrat Dedenhausen den Ausbau des Schulverbindungswegs samt Radweg nach Eltze. Bei der  Fahrraddemo im September, an der 110 Radfahrer aus Plockhorst, Wehnsen, Ohof, Leiferde, Eltze und Dedenhausen teilnahmen, waren Bürger und Politiker für den Bau eines grenzübergreifenden Radwegs in die Pedale getreten. 

Die Gemeinde Uetze soll den Ausbau des Schulverbindungswegs Dedenhausen-Eltze einschließlich Radweg in ihre Prioritätenliste für den Straßenbau aufnehmen. Außerdem soll die Verwaltung die Kosten ermitteln. Dafür hat sich am Montagabend der Dedenhausener Ortsrat ausgesprochen.

Man müsse den asphaltierten Weg verbreitern, damit Autofahrer nicht mehr auf die sandigen Grünstreifen ausweichen müssen, wenn sie sich begegnen, sagte Söhnke Leßmann (SPD): „Es ist jedes Mal eine Mutprobe: Wer fährt zuerst runter?“ Außerdem müsse man etwas für die Radfahrer tun, entweder einen Schutzstreifen markieren oder einen Radweg anlegen. „Ich habe noch nicht außerorts einen Fahrradschutzstreifen gesehen“, entgegenete ihm Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter (SPD). Deshalb solle der Ortsrat einen Radweg fordern.

„Wir sollten zuerst sehen, was es kostet. Wenn es eine Million kostet, müssen wir nicht weiter darüber diskutieren“, gab die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Marion Gellermann (CDU) zu bedenken. Der Landwirt Bernd Gellermann, der als Zuhörer die Sitzung verfolgte, berichtete, dass auf beiden Seiten der Fahrbahn Versorgungsleitungen in der Erde lägen. Daher müsse die Gemeinde für das vorgeschlagene Bauprojet Land erwerben, was das Vorhaben sehr teuer mache.

Bernd Gellermann schlug vor, den Weg nur noch für landwirtschaftlichen Verkehr, Radfahrer und Linienbusse freizugeben. Dann könne man auf den Ausbau des Weges und den Radweg verzichten. Autofahrer könnten über Wehnsen fahren, um von Dedenhausen nach Eltze zu gelangen. Er fand für seinen Vorschlag kein Gehör.

Was aus der Forderung des Ortsrats von 2014 geworden ist, einen Radweg an der Kreisstraße 145/7 nach Wehnsen zu bauen, wollte Leßmann wissen. Diesen Wunsch habe die Gemeindeverwaltung damals auch an die Region Hannover weitergeleitet, antwortete Ortsratsbetreuerin Lynn Heimberg. „Die Region sieht keinen Bedarf“, berichtete sie. Deshalb habe die Region den geforderten Radweg nach Wehnsen nicht in ihren Radwegebedarfsplan aufgenommen.

Hutschenreuter wies darauf hin, dass insbesondere Pendler, die zum Bahnhof  in Dedenhausen radeln, von den Radweg profitieren würden. „Da fahren viele nicht mehr mit dem Fahrrad, weil sie sich nicht trauen“, sagte er. Leßman erinnerte daran, dass inzwischen auch Wehnser einen Radweg an der Kreisstraße 145/7 fordern.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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