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Dedenhausener Ortsrat lehnt Gebührenerhöhung ab

Uetze Dedenhausener Ortsrat lehnt Gebührenerhöhung ab

Der Ortsrat Dedenhausen  will nicht, dass die Dorfgemeinschaftsjugend für ihren Raum in der alten Schule doppelt soviel bezahlen soll wie bislang. 

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In der alten Schule in Dedenhausen trifft sich die Dorfgemeinschaftsjugend in einem gemieteten Raum.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dedenhausen.  Der Ortsrat hat die vorgeschlagene Änderung der Gebührenordnung für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser der Gemeinde Uetze einstimmig abgelehnt. Die Begründung: Der Dorfgemeinschaftsjugend (DGJ) sei eine Verdoppelung der Nutzungsgebühr nicht zuzumuten.

Die DGJ hat einen Raum in der alten Dedenhausener Schule gemietet, die eines der fünf Dorfgemeinschaftshäuser im Gemeindegebiet ist. Die DGJ zählt somit zu den Dauernutzern. Diese zahlen bisher 25 Prozent der Unterhaltungs- und Bewirtschaftsungskosten, die für die gemieteten Räume anfallen. Die Verwaltung schlägt eine Erhöhung zum 1. Januar 2018 auf 50 Prozent vor. 

„So richtig glücklich ist damit keiner“, sagte Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter (SPD). Er wies darauf hin, dass sich auch die Ortsräte in Uetze und Hänigsen mit der neuen Gebührenordnung schwer tun. Die vorgeschlagene Erhöhung für die Dauernutzer bedeute, dass sich das jährliche Entgelt für die DGJ von rund 250 auf fast 500 Euo verdoppele, rechnete Hutschenreuter vor. „Das können wir eigentlich nicht wollen.“

„Das sehe ich genauso“, pflichtete ihm Carsten Noe (CDU) bei. Die DGJ habe Schüler in ihren Reihen, die noch kein eigenes Einkommen hätten, gab er zu bedenken. Über die neue Gebührenordnung entscheidet letztlich der Uetzer Rat. Die Ortsräte können nur Empfehlungen aussprechen.

 

Dieses Schild am Eingang der alten Schule weist auf den Raum der DGJ hin

Dieses Schild am Eingang der alten Schule weist auf den Raum der DGJ hin.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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