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Eigenen Trakt für Gesamtschule gefordert

Uetze Eigenen Trakt für Gesamtschule gefordert

Der Schulelternrat der Aurelia-Wald-Gesamtschule (AWG) wünscht einen eigenen Trakt für die Gesamtschule am Uetzer Schulzentrum. Er wirft der Gemeindeverwaltung vor, das Raumkonzept der AWG gekippt zu haben.

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Im Schulzentrum sind die Aurelia-Wald-Gesamtschule, das Gymnasium, die Haupt- und die Realschule untergebracht.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Elternvertreter fordern die Verwaltung auf, die Entscheidung zu überdenken, die Klassen der AWG weiter im Hauptschulneubau und im Realschulbereich unterzubringen. Das Raumkonzept der Gesamtschule lasse sich problemlos umsetzen. "Die Gemeinde gefährdet die Einführung der neuen Lernwerkstätten", sagt der Elternrat. Die gemeinschaftliche Nutzung von Fachräumen und der Sporthallen werde auch künftig für Unzufriedenheit am Schulzentrum sorgen.

Ein Punkt des neuen pädagogischen Konzepts der AWG könne Probleme bereiten: Die Doppelstunden an der AWG dauern demnächst 80, die an der Haupt- und an der Realschule weiter 90 Minuten. Wegen der unterschiedlichen Unterrichtszeiten könne es zu gegenseitigen Störungen kommen, befürchtet die Elternratsvorsitzende Katrin Bartloff. Um Störungen zu vermeiden, seien mehr Verbote und Verhaltensregeln für die Kinder nötig. "Dadurch gibt es mehr Konflikte und Missmut zwischen den Schülern der einzelnen Schulformen", gibt der Elternrat zu bedenken. Wenn die Schüler der AWG auf zwei Gebäudeflügel verteilt seien, sähen sie sich nur auf den Pausenhöfen, klagt Bartloff. Ein gemeinsames Lernen aller Schüler sei nicht möglich. "Wir können gar nicht unsere integrierte Gesamtschule aufbauen", sagt Bartloff.

"Wir haben kein Raumkonzept gekippt, sondern einen Kompromiss zwischen allen vier Schulen am Schulzentrum gefunden", erwidert die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch. Die Gemeindeverwaltung habe das neue Pädagogische Konzept der AWG sehr ernst genommen. Aber die Verwaltung habe auch die Interessen der übrigen Schulen berücksichtigen müssen. "Jeder hat ein Stück abgeben müssen", fügt Inger Köhler, Leiterin des Teams Schulen der Verwaltung, hinzu.

Die Gesamtschule könne künftig den Werk- und den Kunstraum der Hauptschule allein nutzen, sagt sie. Die naturwissenschaftlichen Räume hingegen könne man nicht den einzelnen Schulen zuteilen. Auch wenn die AWG auf zwei Gebäudeflügel verteilt sei, würden die Jahrgänge nicht zerrissen, betont Köhler.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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