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Band Northbound entführt nach Irland

Uetze Band Northbound entführt nach Irland

Volle Kirche, gute Stimmung, zufriedene Zuhörer: Mit der Einladung der Irish Folk Band „Northbound“ in die Erlöserkirche hat der Förderverein für Musik und Kultur ins Schwarze getroffen. „Wir wollen die Kultur aufs flache Land bringen“, sagte Vereinsmitglied Dirk Rentz bei seiner Begrüßung.

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Ralf Hauer (von links), Astrid Heldmaier, Edda Messer und Reiner Köhler tauchen ein in die rhythmischen Klangwelten der irischen Insel.

Quelle: Sybille Heine

Dollbergen. Für Ensemblemitglied Edda Messer, geborene Hohmann, war es ein Heimspiel. Sie ist in Dollbergen aufgewachsen und freute sich, dass so viele gekommen waren. „Ich fühle mich sauwohl“, erklärte sie strahlend.

Mit Gitarre, Bodhrán, Whistles, Banjo, Flute, Bouzouki, Fiddle, Mandoline und Gesang entführten Ralf Hauer, Astrid Heldmaier, Reiner Köhler und Edda Messer die Zuhörer fast zwei Stunden lang musikalisch auf die grüne Insel mit ihren einsamen Weiten und schroffen Küsten.

Sie besangen Schmuggler, fahrendes Volk, John Barleycorn, Saints and Sinners und einen gepunkteten Hund „Spotted Dog“. Ralf Hauer moderierte humorvoll die bunte Musikauswahl, bestehend aus Tänzen, Balladen und Kinderliedern.

Schon beim ersten Refrain „Singing, hey Donal’, ho Donal’, Durrum a do a day“ sangen die Zuhörer mit. Sie klatschten, wippten mit den Füßen und ließen sich von den eingängigen Rhythmen mitreißen.

Bei Instrumentalstücken wie „Mother’s Delight“, „First Month of Spring“ und „The Maids of Mount Kisco“ agierten die vier Musiker sehr harmonisch und gut abgestimmt. Ralf Hauer stach mit seiner angenehmen Gesangsstimme heraus. Es fehlte allerdings ein Sopran.

Mit einem besonderen Applaus wurde Astrid Heldmaier für ihr Solo auf der Bodhrán, einer irischen Rahmentrommel, belohnt. Sie zeigte gekonnt die Vielseitigkeit dieses Rhythmusinstruments. Mit dem Song „All the Tunes in the World“ verabschiedete sich das sympathische Quartett vom begeisterten Publikum.

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