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Dedenhausener lieben ihren Kleinen Markt

Uetze Dedenhausener lieben ihren Kleinen Markt

Der Kleine Markt im 900-Einwohner-Ort Dedenhausen ist eine Erfolgsgeschichte. Die Dorfbewohner wollen ihn nicht mehr missen. Die Händler sind mit der Nachfrage zufrieden.

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Obsthändler Ralf Nötzel (rechts) bedient an seinem Stand Kundinnen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dedenhausen. An bis zu fünf Ständen können Kunden dienstags von 15 bis 17 Uhr vor der früheren Molkerei im Ort Fisch, Wurst, Obst, Gemüse, Blumen und Backwaren kaufen. Außerdem ist zeitgleich das Kleine Käselädchen in der ehemaligen Molkerei geöffnet. "Der Kleine Markt ist eine ganz tolle Einrichtung, weil es sonst in Dedenhausen keine Einkaufsmöglichkeit mehr gibt", sagt die Einwohnerin Ursula Hinz.

Gut findet sie, dass es hin und wieder besondere Aktionen gibt, um auf den Kleinen Markt aufmerksam zu machen. So haben Polizeibeamte am Dienstag Fahrräder codiert und Bürger Bratwürste gegrillt. "Dreimal im Jahr machen wir einen Grillnachmittag und finanzieren so Osterglocken und Perlhyazinthen, die wir in diesem Jahr am 4. November pflanzen", berichtet die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Marion Gellermann, die den kleinen Markt vor neun Jahren initiiert hat.

"Der Markt ist gut, den brauchen wir hier", sagt Detlef Schüddemage. "Wir wollen den Markt so lange wie möglich erhalten. Deshalb sind wir immer hier", erzählt Helga Havekost. "Die beste Beigabe ist, dass man Bekannte trifft und mit ihnen klönen kann", fügt sie hinzu.

Obsthändler Ralf Nötzel war nach eigenen Worten vor neun Jahren skeptisch, als ihn Gellermann gefragt hatte, ob er in Dedenhausen seinen Stand aufbauen wolle. "Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Das mache ich zwei-, dreimal und dann hat es sich erledigt", erzählt Nötzel. Die Geschäfte laufen sehr viel besser als erwartet.

"Wir werden hier super angenommen", sagt Inka Ludwig, Verkäuferin der Fleischerei Hoppe. "Es ist immer ordentlich Andrang. Um 17 Uhr ist fast immer alles so gut wie ausverkauft", erzählt Nicole Becker von der Bäckerei Müller. Obwohl der Markt um 17 Uhr offiziell ende, kauften auch danach Kunden an ihrem Fischwagen ein, berichtet Renate Möbius. Sie kämen mit dem Zug kurz nach 17 Uhr in Dedenhausen an und schauten auf dem Heimweg vorbei. Der Blumenhändler Chrstian Swade, der erst 2013 hinzugestoßen ist, verzeichnet nach eigenen Angaben "steigende Umsätze". Er lobt die Kunden: "Sie sind sehr nett."

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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