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Klaus Finger folgt auf Hartmut Schulte

Uetze Klaus Finger folgt auf Hartmut Schulte

Der neue Ortsbürgermeister der Ortschaft Uetze heißt Klaus Finger. Der Ortsrat hat den 56 Jahre alten Sozialdemokraten am Mittwochabend einstimmig zu Hartmut Schultes (SPD) Nachfolger gewählt. Schulte war nach etwas mehr als 22 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.

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Hartmut Schulte (rechts) gratuliert seinem Nachfolger Klaus Finger zur Wahl.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Mit den Worten "Ich wünsche dir Fortune" gratulierte Schulte seinem Nachfolger. Finger wies darauf hin, dass er aus beruflichen Gründen nicht alle Termine als Ortsbürgermeister wahrnehmen könne und ihn deshalb häufiger seine Stellvertreter Otto Bode (CDU) und Dieter Snell (SPD) vertreten müssten. Finger arbeitet bei einer Firma in Hannover als Verkaufsleiter für den Export und ist oft im Ausland unterwegs.

Im Mittelpunkt der Ortsratssitzung stand noch einmal Schulte. "Es ist eine Ära, die zu Ende geht", stellte Gemeindebürgermeister Werner Backeberg fest. In der Zeit seien Schulte und der Ortsrat zum Beispiel an der Ausweisung der Baugebiete Katenser Weg I und II,  dem Bau der Frohburger Straße, der Umgestaltung des Hindenburgplatzes, der früheren Europakreuzung und eines Teiles der Kaiserstraße sowie des Thielenplatzes, der Erweiterung des Schulzentrums und dem Entstehen des neuen Einkaufszentrums am Schapers Kamp beteiligt gewesen. Außerdem sei die 975-Jahr-Feier in Schultes Amtszeit gefallen.

Snell erinnerte sich daran, dass es vor Schultes Wahl im Oktober 1993 Vorbehalte gegen den Berufssoldaten gegeben hatte, weil er nicht in Uetze aufgewachsen war. "Ein Auswärtiger sollte das Amt übernehmen und dann auch noch einer von der Bundeswehr", beschrieb Snell die damalige Skepsis. Snell hob hervor, dass Schulte  die Partnerschaft mit der sächsischen Stadt Frohburg am Herzen gelegen habe. Dass Hauptschüler die Fremdarbeitergräber auf dem Uetzer Friedhof pflegen, sei ebenfalls ein Verdienst Schultes.

Bode strich die "fraktionsübergreifende gute Zusammenarbeit im Ortsrat" während Schultes Amtszeit heraus. Nach den Sitzungen hätten die Politiker oft noch beim Bier zusammengesessen. Wenn jemand gesundheitlich angeschlagen sei, müsse man dessen Rücktritt akzeptieren, sagte Bode. Schulte antwortete, dass ihm das Amt fast jeden Tag Spaß gemacht habe.  

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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