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Umbau des Schulgebäudes wird teurer

Uetze Umbau des Schulgebäudes wird teurer

Die bisher veranschlagten Kosten von 6,1 Millionen Euro für das Projekt "Alle Kinder unter einem Dach" in Dollbergen reichen nicht aus. Ein zusätzliche Raumbedarf für die geplante Kindertagesstätte und die Löwenzahnschule treiben die Kosten erneut in die Höhe.

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Das Dollberger Schulgebäude soll umgebaut werden. Geplant ist zum Beispiel, an den zweigeschossigen Trakt eine Kindertagesstätte anzubauen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Um alle Kinder vom Krippen- bis zum Grundschulalter in einem Gebäude betreuen zu können, ist geplant, die Schule um- und eine neue Kita an das Schulgebäude anzubauen.

"In der Zwischenzeit haben sich besonders im Bereich der Kindertagesstätte neue Entwicklungen bei der Bedarfsplanung ergeben", schreibt Lilian Appel aus dem kommunalen Eigenbetrieb Gebäudeservice in einer Ratsdrucksache. Im nächsten Kitajahr kann die Gemeinde den Rechtsanspruch von Dollberger Eltern auf einen Kindergarten- oder Krippenplatz nur erfüllen kann, indem sie einigen einen Platz in Nachbarorten oder eine Betreuung bei Tagesmüttern anbietet.

Wegen der Baugebiete rechnet Tamara Möller, Teamleiterin für Kindertagesstätten, mit dem Zuzug von Familien nach Dollbergen. Daher sollte die Kommune nach ihrer Meinung statt einer Vier-Gruppen- eine Fünf-Gruppen-Kita bauen. Auf jeden Fall muss die Gemeinde laut Möller zusätzlich einen Bewegungsraum bauen.

Auch die Mensa muss größer werden als bisher geplant. Die Verwaltung geht davon aus, dass das Mensapersonal nicht rund 100, sondern 150 bis 160 Essen pro Tag ausgeben wird.

Nach den Angaben der Teamleiterin für Schulen, Inger Köhler, kann man zwar auf einen Musikraum verzichten, wenn man die neue Aula für den Musikunterricht nutzt. Dann müsse aber die Aula einen Abstellraum bekommen. Zusätzlich benötige die Schule einen Fachunterrichtsraum für den Textilunterricht. Denn dieser Unterricht könne auf keinen Fall wie bisher vorgesehen im Kunstunterrichtsraum stattfinden. Das Lehrerzimmer sei bislang zu klein geplant.

Die Verwaltung stellt drei Varianten für den An- und Umbau zur Diskussion. Sie unterscheiden sich hauptsächlich bei der Kitaplanung. Wenn die Gemeinde weiterhin nur eine Vier-Gruppen-Kita plant, erhöhen sich die Baukosten um 570000 Euro. Wenn sich die Kommune die Option offen hält, die Tagesstätte später um eine fünfte Gruppe zu erweitern, steigen die Kosten um 620000 Euro. Wenn sie gleich eine Fünf-Gruppen-Kita baut, kommen etwas mehr als eine Million Euro hinzu.

Über die Vorschläge berät der Ratsausschuss für Bildung und Soziales am Donnerstag, 2. Juni, ab 18.30 Uhr. 

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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