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Der Umbau verzögert sich erneut

Uetze Der Umbau verzögert sich erneut

Der Umbau des Dollberger Schulgebäudes für das Projekt "Alle Kinder unter einem Dach" verzögert sich erneut. Der Grund: Der kommunale Eigenbetrieb Gebäudeservice muss die Planungsleistungen des Architekten und des Fachplaners für die technische Gebäudeausstattung europaweit ausschreiben.

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Nach dem gegenwärtigen Planungsstand soll eine Fünf-Gruppen-Kita an den zweigeschossigen Trakt der Löwenzahngrundschule angebaut werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Laut Eigenbetriebsleiter Frank Hacke ergeben sich Verzögerungen, weil man bei einer europaweiten Ausschreibung bestimmte Fristen beachten müsse. "Bei Planungsleistungen ab knapp 210.000 Euro muss europaweit ausgeschrieben werden", stellt er klar. Diesen Schwellenwert überschreite das Bauprojekt inzwischen, weil der Rat das Raumprogramm im Juni noch einmal geändert hat.

Statt einer Vier- soll jetzt ein Fünf-Gruppen-Kindertagesstätte an den zweigeschossigen Trakt der Löwenzahnschule angebaut werden, um alle Dollberger Kinder vom Krippenalter bis zum Ende der Grundschulzeit unter dem Dach eines Gebäudes unterrichten und betreuen zu können. Anders als bei den bisherigen Überlegungen ist nun auch ein Bewegungsraum geplant. Außerdem soll die Mensa größer werden. Die gesamten Baukosten erhöhen sich von 6,1 Millionen auf schätzungsweise 7,1 Millionen Euro.

Schon wegen der Änderung des Raumprogramms hatte sich eine erneute Verzögerung ergeben. Bereits im Herbst 2015 schienen die Weichen für die Ausschreibung der Planungsleistungen gestellt zu sein. Damals hatte sich der Rat von den Plänen verabschiedet, im Schulgebäude eine Kita mit dreieinhalb Gruppen einzurichten, und sich für einen Vier-Gruppen-Anbau entschieden.

Derzeit bereitet der Eigenbetrieb die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vor. Für das Ausschreibungsverfahren versucht er einen externen Projektsteuerer zu gewinnen. "Das komplizierte Verfahren ist für uns kein alltägliches Geschäft", sagt Betriebsleiter Hacke.

Ursprünglich hatten die Umbauarbeiten sogar schon 2014 beginnen sollen. Auch von einem Baubeginn in diesem Jahr ist längst keine Rede mehr. Den Entwürfen, die die Planer vorlegen sollen, müssten zunächst die politischen Gremien zustimmen, gibt Hacke zu bedenken. "Danach kommen die Baugenehmigungsplanung und der Bauantrag", sagt Hacke. Erst auf Grundlage der dann anzufertigenden Ausführungsplanung könne der Eigenbetrieb die Gewerke ausschreiben.

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Der eingeschossige Trakt der Löwenzahnschule soll abgerissen werden, um Platz für eine neue Aula und einen neuen Eingangsbereich zu schaffen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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