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Junge Migranten sollen Ausbildung machen

Uetze Junge Migranten sollen Ausbildung machen

Der in Uetze ansässige Verein Ausbildung im Verbund pro regio ist jetzt sogenannte KAUSA-Servicestelle für die Region Hannover. "Das ist eine Koordinierungsstelle für alle Aktivitäten rund um Ausbildung und Migration", erläutert pro-regio-Geschäftsführerin Yvonne Salewski .

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Alexandra Klenner (hinten von links), Yvonne Salewski, Nadja Smolenga, Cornelia Manfraß, Heike Hinrichs (vorn von links) und Dina de Haas bilden mit Christine Schmidt (nicht im Bild) die KAUSA-Servicestelle für die Region Hannover.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Ziele des Projekts sind, Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, den Anteil junger Migranten unter den Auszubildenden zu erhöhen und deren Eltern über die Berufsausbildung zu informieren. "Selbstständige und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind im Ausbildungsbereich unterrepräsentiert", weiß Salewski.

Pro regio habe als weitere Zielgruppe Flüchtlinge und deren ehrenamtliche Betreuer in das Programm aufgenommen, sagt die Geschäftsführerin. Außerdem berate der Verein alle Unternehmen, die junge Migranten ausbilden.

Die pro-regio-Mitarbeiterinnen sammeln zunächst alle Informationen, die zu dem Thema wichtig sind, bereiten diese für die Zielgruppen auf und stellen sie ihnen zur Verfügung. "Wir gehen in die Kommunen und gucken, welche Aktivitäten dort schon stattfinden und wie wir diese unterstützen und ergänzen können", kündigt Salewski an. Pro regio werde damit im Osten der Region Hannover, in Laatzen und in Langenhagen beginnen.

In Uetze werde pro regio die Zusammenarbeit mit der Landungsbrücke fortsetzen, die jungen Flüchtlingen den Weg in die Berufswelt ebnen will, berichtet Salewski. In Burgdorf kooperiere der Verein mit dem Mehrgenerationenhaus und der Diakonie. "In Langenhagen stehen wir mit der Volkshochschule und der Stadt in engem Kontakt", sagt die Geschäftsführerin. In Laatzen hat pro regio bei der Volkshochschule eine Außenstelle eingerichtet, die montags und dienstags mit der neuen Mitarbeiterin Christine Schmidt besetzt ist. Insgesamt hat pro regio drei neue Mitarbeiterinnen eingestellt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds übernehmen drei Jahre lang die Personalkosten für das Projekt. "Alle anderen Kosten müssen wir aufbringen. Deshalb freuen wir uns über Unternehmen als neue Vereinsmitglieder", sagt Salewski. Derzeit hat pro regio 20 Mitglieder.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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