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CDU und Oliver Wempe gewinnen

Uetze CDU und Oliver Wempe gewinnen

Als Sieger der Ratswahl in Uetze können sich die CDU und Einzelbewerber Oliver Wempe fühlen. Die CDU hat 3,2 Prozentpunkte zugelegt. Wempe schaffte mit mehr als 1000 Stimmen, der dritthöchsten Anzahl, den Einzug in die Gemeindevertretung.

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Blick auf die Wählerstimmen: Während sich CDU-Chef Dirk Rentz (links) über die sich abzeichnenden Stimmengewinne für die CDU freut, blickt sein Parteifreund Kim Grundstedt noch skeptisch drein.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Trotz der Stimmengewinne ist die CDU nach wie vor weit von einer Mehrheit im 29-köpfigen Rat entfernt. Sie gewann lediglich ein Mandat hinzu und verfügt künftig über zehn Sitze. Parteichef Dirk Rentz ist trotzdem froh über das Ergebnis: "Ich glaube, dass wir zum Beispiel mit dem Bebauungsplan für den Hänigser Ortskern und der teuren Entlastungsstraße in Dollbergen die richtigen Themen angesprochen haben."

Die SPD muss ein Mandat abgeben. Trotz der Verluste von 1,7 Prozentpunkten spricht der Ortsvereinsvorsitzende Rudolf Schubert von einem "noch ganz positiven" Ergebnis. Denn in anderen Kommunen habe die SPD mehr verloren. Aber: "Der Bundestrend lässt sich auch in Uetze nicht aufhalten."

Drittstärkste Kraft bleiben die Grünen in Uetze. Auch sie müssen ein Mandat abgeben. "Drei Sitze sind okay", sagt die Gemeindeverbandsvorsitzende Arifé Akcam-Hytrek. Das gute Grünen-Ergebnis 2011 habe auch mit der Reaktorkatastrophe in Fukushima zu tun gehabt.

Der parteilose Wempe hat stimmenmäßig sogar die Freien Wähler Gemeinsam für Eltze (GFE), die FDP und die Freie Wählergemeinschaft Katensen (FWK) hinter sich gelassen, die ebenfalls alle auf ein Mandat kommen. Wempe hat nach eigenen Worten nicht mit so vielen Stimmen gerechnet. "Ich sehe das Ergebnis als Bestätigung meiner ehrenamtlichen Arbeit in den vergangenen Jahren", sagt der Uetzer.

GFE-Chef Hans-Hermann Brockmann hatte auf ein zweites Ratsmandat für seine Gruppierung gehofft. Er sei aber trotzdem zufrieden. "Auf dem Ergebnis können wir aufbauen", stellt der künftige FDP-Ratsherr Ulf-Hendirk Schrader fest. Er wolle versuchen, über die Ratsarbeit neue FDP-Mitglieder zu gewinnen. "Wir hatten uns vorgenommen, wieder einen Sitz zu bekommen", berichtet der FWK-Vorsitzende Otto Brandes. Somit habe die FWK ihr Wahlziel erreicht.

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