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Agora wird für eine Million Euro saniert

Uetze Agora wird für eine Million Euro saniert

Für fast eine Million Euro will die Gemeinde Uetze im nächsten Jahr die Agora des Schulzentrums sanieren. Während der Bauarbeiten bleibt die Agora ein halbes Jahr lang gesperrt. Damit fällt sie als Veranstaltungsraum aus.

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Mehr als 250 Besucher finden in der Agora Platz. Ab März 2017 wird sie für Sanierungsarbeiten gesperrt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Agora ist rund 35 jahre alt. Ursprünglich sollte nur die Haut des zeltartigen Dachs saniert werden, weil dieses mit Wellplatten aus Asbestfasern gedeckt ist. Nach Auskunft des Eigenbetriebsleiters Frank Hacke lassen sich die umfangreichen Arbeiten nicht in den Ferien erledigen. Nach dem derzeitigen Zeitplan sollen sie im März beginnen. "Sie werden etwa ein halbes Jahr dauern. Dann muss die Agora gesperrt werden", kündigt er an.

Der Eigenbetrieb veranschlagt die Baukosten mit 920.000 Euro. Hinzu kommen noch 35.000 Euro für eine neue Bestuhlung.  

Als 2013/14 das Flachdach des Haupteingangs zum Schulzentrum erneuert wurde, ließ die Gemeinde auch die ein Meter hohe Traufe des Agoradaches sanieren. Damals stellten Architekten fest, dass die Stahlträger des Agoradachs keine Brandschutz-Ummantelung haben und die Dämmung hinter der Deckenverkleidung teilweise nicht mehr vorhanden war. Außerdem wiesen sie auf ein weiteres Manko hin: Die Deckenverkleidung, die sich aus akustischen Gründen an den Wänden fortsetzt, besteht aus Holz, das nicht den heutigen Anforderungen an den Brandschutz für Versammlungsstätten genügt.

Aufgrund dieser Erkenntnisse soll das Dach jetzt komplett saniert werden. Der Eigenbetrieb lässt die Unterdecke und die Wandverkleidung gegen ordnungsgemäße Materialien austauschen. Außerdem ist vorgesehen, einen neuen Teppichboden zu verlegen. Neue Stühle muss die Gemeinde anschaffen, weil die Bauaufsicht bemängelt hat, dass das Gestühl nicht den Brandschutzbestimmungen entspricht.

Das Aussehen des Innenraumes wird sich verändern. Für dessen Gestaltung hat der Eigenbetrieb ein Gesamtkonzept aufgestellt, das akustische Belange berücksichtigt. So wird die Unterdecke zum größten Teil aus Gipskarton bestehen, der durchlöchert ist. Als Wandverkleidung ist eine schwerentflammbare Akustikverkleidung vorgesehen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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