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Die Einmündungen sind das Problem

Uetze Die Einmündungen sind das Problem

Die Sanierung der Marktstraße gestaltet sich schwierig, deshalb hat die Gemeinde sie erneut verschoben. Jetzt plant sie die Straßenbauarbeiten für die nächsten Osterferien.

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Offen ist, wie der Radfahrverkehr an der Einmündung Markt-/Kaiserstraße geführt werden soll.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Mit dem Thema werden sich Ortsrat und Ratsausschuss für Verkehr und Planung in einer Sondersitzung am 2. September befassen. Ursprünglich sollte die Marktstraße schon im vergangenen Jahr erneuert werden. Zusammen mit dem Umbau des Busbahnhofs wollte die Verwaltung das Vorhaben in Angriff nehmen. Doch es gab ein Hin und Her, wie man am besten die Radfahrer, insbesondere die zum Schulzentrum radelnden Schüler, auf der Marktstraße schützt.

Derzeit befindet sich auf der Ostseite ein Radweg, den Radler in beide Richtungen befahren dürfen. Diese Fahrspur ist nur mit einer weißen Linie, die mittlerweile stellenweise fehlt, von der übrigen Fahrbahn abgetrennt. Zweirichtungsradwege sind mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen erlaubt.

Trotzdem empfahlen die Kommunalpolitiker 2013, auf der Ostseite einen neuen Zweirichtungsradweg - und zwar mit Hochbord - zu bauen. Das Votum stieß bei der Fahrradfahrerlobby, dem ADFC, auf herbe Kritik. Daraufhin fand sich eine Mehrheit dafür, auf beiden Seiten der Fahrbahn Schutzstreifen für Radfahrer mit einer gestrichelten Linie zu markieren.

Auf dieser Grundlage befasste sich das Ingenieurbüro, das 2013 ein Gutachten zu den Radwegen in der Gemeinde vorgelegt hatte, noch einmal mit der Marktstraße. Für die Verkehrsplaner stellten sich die Führung des Radfahrer- und des Fußgängerverkehrs an den Einmündungen Markt-/Kaiserstraße und das Schaffen einer Querungsmöglichkeit für Radler und Passanten im Bereich zwischen dem Rathaus und dem Festplatz Hoopt als schwierig heraus.

Das Ingenieurbüro will seine Lösungsvorschläge in der Sondersitzung am 2. September vorstellen. „Es wird auf jeden Fall bei den Schutzstreifen bleiben“, stellt Achim Koch aus der Bauverwaltung klar. Wenn die Politiker das vorgelegte Konzept absegnen, will die Verwaltung damit in die weitere Planung gehen.

Die Hauptarbeiten der Straßensanierung sollen in die nächsten Osterferien fallen, damit der Schulbusverkehr nicht beeinträchtigt wird. „Wir können im Frühjahr ziemlich früh ausschreiben und dann relativ günstige Preise erzielen“, sagt Koch. Für die Marktstraße sind bereits 225.000 Euro im Haushalt 2015 eingeplant.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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