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Eltzes grüner Weg wird zum Lehrpfad

Uetze Eltzes grüner Weg wird zum Lehrpfad

Die Eltzer Ideenwerkstatt will den grünen Weg zu einem Lehrpfad machen. Deshalb wird Ende August eine Firma in ihrem Auftrag Informationstafeln am acht Kilometer langen Rundweg aufstellen.

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Über diesen Erse-Steg führt der grüne Weg in der Eltzer Gemarkung.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Eltze. Die Bingo-Umweltstiftung fördert die Aufwertung des grünen Wegs zu einem Lehrpfad mit 7100 Euro. Mit dem Geld will die Zukunftswerkstatt die Informationsschilder finanzieren. "Wir hoffen, dass wir damit auskommen", sagt Ortrud Sander, Sprecherin der Ideenwerkstatt.

Auf den Tafeln werden Hinweise auf Flora, Fauna, geologische Gegebenheiten und die landwirtschaftliche Nutzung stehen. "Das werden kurze Texte sein", kündigt Sander an. Spaziergänger könnten zum Beispiel etwas über den Spargelanbau und die Bedeutung der Erse-Furten für das Dorf erfahren. "Es gab früher vier Erse-Furten", weiß die Eltzerin. Fotos werden die Rückseite der Schilder schmücken. "Der Heimatverein hat alte Aufnahmen zur Verfügung gestellt", berichtet Sander. 

Der Grüne Weg ist vor Jahrzehnten auf Initiative des früheren Ortsbürgermeisters Erich Grotewohl angelegt worden. Er beginnt am Ortsausgang nach Benrode, führt unter anderem am Bahndamm, an der früheren Kieskuhle zwischen Eltze und Wehnsen und dem alten Sportplatz vorbei und quert zweimal die Erse.

"Früher standen an dem Rundweg sehr schöne geschnitzte Wegweiser", erinnert sich Sander. Die seien mittlerweile alle bis auf einen verschwunden. Künftig sollen Kartenausschnitte, die auf den Informationstafeln abgebildet werden, die Spaziergänger von einer Tafel zur nächsten führen.

Am 3. September will die Zukunftswerkstatt den Grünen Weg mit einer Wanderung rund um Eltze und einem anschließenden Grillen wieder eröffnen. 

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Die Projektgruppe grüner Weg der Ideenwerkstatt - Michael Henle (von links), Rudolf Schubert, Sigrid Hartmann, Martin und Ortrud Sander, Inge Hennigs, Birgit Schubert, Brigitte und Karl Heinrich Waack - wollen den Rundweg neu ausschildern.

Quelle: privat
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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