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Gemeinde feiert Richtfest

Uetze Gemeinde feiert Richtfest

Halbzeit beim Bau der Flüchtlingswohnheims an der Webgartenstraße in Uetze: Am Dienstagnachmittag hat die Gemeinde das Richtfest des zweigeschossigen Gebäudes gefeiert.

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Der Bauunternehmer Joachim Beike (oben) sagt auf dem Gerüst des "eingehausten" Rohbaus den Richtspruch auf.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Der Bau entwickelt sich so, wie wir es uns erhofft haben", sagte Bürgermeister Werner Backeberg. Im September wolle die Gemeinde den Neubau übernehmen, um in der ersten Oktoberhälfte die elf Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit Flüchtlingen zu belegen. Außerdem entsteht ein Gemeinschaftsbereich, in dem ein Sozialarbeiter sein Büro haben wird.

Wenn das Haus nicht mehr für die Flüchtlingsunterbringung benötigt wird, werden die Wohnungen zu Sozialwohnungen. Der Gemeinschaftsbereich wird dann ebenfalls in eine solche umgebaut.

"Wir haben die Rohbauphase abgeschlossen", sagte der Architekt Jaromir Remes. Die Hälfte der Arbeiten sei erledigt. Derzeit ist das Gebäude "eingehaust". Die Planen am Gerüst soll den Spezialputz der Außenfassade vor Regen schützen.  

Nach Fertigstellung der Wohnungen an der Webgartenstraße will die Gemeinde die Notunterkunft für Flüchtlinge in Dollbergen, die derzeit von fast 50 Menschen belegt ist, nach und nach auflösen. Nach Auskunft der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch ist nicht geplant, alle Bewohner der Dollberger Unterkunft an der Webgartenstraße unterzubringen. Denn in Dollbergen haben überwiegend Männer, die allein in Deutschland angekommen sind, eine Bleibe gefunden. Die Verwaltung will künftig eine Konzentration dieses Personenkreises an einer Stelle vermeiden. 

Ein ähnliches Bauprojekt wie die Gemeinde an der Webgartenstraße hatte die KSG Hannover - ehemals Kreissiedlungsgesellschaft - an der Hünenburgstraße geplant. Sie hat inzwischen ihre Pläne geändert. "Wir werden nicht mehr für Flüchtlinge bauen", kündigt KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range an. Die KSG will gleich einen öffentlich geförderten Wohnblock "mit bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit Berechtigungsschein" errichten.

Laut Range hat die KSG für das Mietshaus einen neuen Bauantrag stellen müssen. Zum Beispiel sollen jetzt gleich Balkone gebaut werden.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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