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Die Grashüpfer genießen den Winter

Eltze Die Grashüpfer genießen den Winter

Schnee und Frost machen den Grashüpfern, den Kindern des Uetzer Waldkindergartens, nichts aus. Sie verbringen den Vormittag im Freien, eingemummelt in dicke Mützen, Anoraks, Skihosen und Stiefel.

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Alois (von links) und Ella ziehen Jakob auf einem Schlitten durch den Schnee.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Mittwoch um kurz nach 9 Uhr im Wald neben dem Jugendzeltplatz bei Eltze: „Bahn frei - Kartoffelbrei!“ ruft der sechs Jahre alte Alois, setzt sich auf seinen Schneebob und rodelt einen Hügel herunter.

„Für die Kinder ist es ein Traum, so ein Schneeparadies zu haben“, sagt Sandra Schmidt, Leiterin des Waldkindergartens. Lange hätten die Kleinen auf die ersten Schneeflocken gewartet, und jetzt liege gleich so viel von der weißen Pracht, dass die Jungen und Mädchen rodeln könnten. „Ich finde den Schnee toll“, schwärmt der fünfjährige Max.

Wie jeden Wochentag haben sich die Dreikäsehochs auch am Mittwoch an ihrem Bauwagen am Waldrand getroffen. Mitgebracht haben sie Schlitten, Schneebobs und Porutscher. Während ihre Spielkameraden nach und nach eintrudeln, füllen Alois und Max Futter in ein Vogelhäuschen.

Die Erzieherin Christine Baecker hängt die Futterstelle in eine kleine Eiche in der Nähe des Bauwagens. „Vielleicht können wir nachher Vögel beobachten“, sagt Schmidt. Während des Morgenkreises singen alle gemeinsam: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“. „Wie viele Kinder sind wir heute?“ will Schmidt wissen. „Acht“, zählt der fünfjährige Henrik. „Wie viele fehlen?“, fragt Schmidt. „Sieben“, rechnen die Kleinen mithilfe ihrer Finger aus. Schmidt ist sich sicher, dass die Gruppe heute wieder komplett sein wird, weil die Ferien zu Ende gehen.

Nach dem Morgenkreis ziehen die Jungen und Mädchen zum Rodelberg. Nach wenigen Metern entdecken sie eine Spur im Schnee. „Das war ein Hase“, erläutert Schmidt. Wenig später hält sie wieder an: „Schaut mal! Das ist eine Rehspur.“

Am Ziel angekommen, erweist sich die dreieinhalb Jahre alte Maria als eine der eifrigsten Rodler. Auf ihrem Porutscher gleitet sie immer wieder den Hügel herunter. „Damit macht das richtig Spaß“, ruft sie begeistert.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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