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VDSL: Weiße Flecken verschwinden im Frühjahr

Uetze VDSL: Weiße Flecken verschwinden im Frühjahr

Im Frühjahr hat Uetze fast überall schnelles Internet. Nur Wackerwinkel bleibt außen vor. Die Telekom bringt in der Kernstadt, in Benrode und in Abbeile Glasfaserkabel in die Erde. FNOH-DSL Südheide aus Hänigsen wird an den Spreewaldseen aktiv.

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Hartmut Wollschläger (links) und Andrzey Krawczyk bauen eine Glasfaserhauptkabelmuffe zusammen.n

Quelle: Sandra Köhler

Uetze. Die Telekom-Techniker Hartmut Wollschläger und Andrzey Krawczyk bauen an der Benroder Straße das Herzstück der Technik, eine Glasfaserhauptkabelmuffe, zusammen. "Da werden dann die Kabel angeschlossen, die zum Verteiler führen", erläutert Wollschlägel. Lediglich einer der sieben Kanäle in dem Kabelbündel enthält ein Glasfaserkabel. Es gibt also noch viel Platz für künftige Anschlüsse. Rund zwölf Kilometer der Lichtwellenleiter und 13 Verteiler installiert die Telekom aktuell im Uetzer Gemeindegebiet.

"Rund 2800 Haushalte können damit ab Januar 2017 schnellere Anschlüsse nutzen", sagt der Breitbandbeauftragte Thomas Bartels. Bis zu 100 Megabit pro Sekunde sind damit möglich. Die volle Leistung komme bei Haushalten im Umkreis einiger hundert Meter um den Verteilerkasten an, danach sinke die Leistung langsam um einzelne Megabits.

Weil Abbeile relativ weit entfernt vom Multifunktionsgerät - dem Verteilerkasten -liege, gebe es dort nur ADSL, sagt Jan Helms, der Regio-Manager der Deutschen Telekom. Ansonsten ist VDSL der von seinem Unternehmen angestrebte Standard. Und dessen Leistung wird sich in den nächsten Jahren noch verbessern. "Wir gehen davon aus, das wir ab 2018 auf 250 Megabits pro Sekunde erweitern", sagte Bartels. Das sei relativ unproblematisch möglich, wenn die technischen Voraussetzungen geschaffen sind: "Man muss nur eine Karte im Verteiler tauschen."

Etwa zur gleichen Zeit wie die Telekomkunden werden auch die Bewohner des Spreewaldseengebiets schnell im Internet surfen können, sagt Uetzes Wirtschaftsförderer  Andreas Fitz: "Der dort aktive Anbieter FNOH-DSL Südheide aus Hänigsen verlegt seine Glasfaserkabel zusammen mit den Stromkabeln, die den neuen Windpark mit dem Umspannwerk in Hänigsen verbinden. "

Nachbesserungsbedarf gebe es in Schwüblingsen, weiß Fitz: "Die haben Funk-DSL und sind mit der Leistung nicht wirklich glücklich." Wenn der dortige Betreiber, ebenfalls FNOH-DSL Südheide den Ausbau über Vectoring anstrebe, werde die Telekom dort nicht aktiv werden, sagte Helms: "Das dürfen wir dann gar nicht."

Bürgermeister Werner Backeberg zeigte sich erfreut, dass die weißen Flecken in der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen für die Gemeinde jetzt bald fast gänzlich verschwunden sein werden. "Gutes schnelles Internet ist heutzutage ein Standortfaktor, egal ob Gewerbebetrieb oder Ingenieurbüro", sagte Backeberg. Deshalb hatte die Gemeinde auch eigene Mittel für den Ausbau in den Haushalt eingestellt. "Die werden wir jetzt nicht brauchen, weil die Netzbetreiber auf uns zugekommen sind", sagte Backeberg.

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Jan Helms von der Telekom (links) und Bürgermeister Werner Backeberg stehen vor dem Verteilerkasten an der Benroder Straße.

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Quelle: Sandra Köhler

Von Sandra Köhler

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