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Windpark wird im März gebaut

Uetze Windpark wird im März gebaut

Die Firma Windstrom aus Edemissen hat mit den Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Windparks Uetze Nord begonnen. "Wir haben Ende September die Genehmigung erteilt", berichtete am Mittwoch Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, während eines Besuchs in Uetze.

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Ralf Schmidt (von rechts) und Anna Simon (beide von der Firma Windstrom) erläutern Andreas Fitz (Gemeinde Uetze), Bürgermeister Werner Backeberg, Udo Sahling (Klimaschutzagentur Region Hannover), Umweltdezernent Axel Priebs und Rike Arff (Region Hannover) an Ort und Stelle die Vorbereitungen für den Bau des Windparks Uetze Nord.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Der neue Windpark wird aus sechs Windrädern bestehen und sich nach Westen an den Windpark Uetze Nordost anschließen. Die Anlagen werden eine Nabenhöhe von 119 Metern haben. Weil die Flügel 56 Meter lang sind, beträgt die Gesamthöhe 175 Meter. Jedes Windrad hat eine maximale Leistung von 3,3 Megawatt. Der Windpark wird laut Windstrom-Geschäftsführer Ralf Schmidt 43 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr produzieren.

Derzeit ebnet ein Baggerfahrer den Boden für die Fundamente und die Zufahrten der Windräder. "Bis Dezember soll der Wegebau abgeschlossen werden. Ab März sollen die Anlagen errichtet werden", kündigte Anna Simon, Projektleiterin bei Windstrom, an. Ab April oder Mai könne der Windpark Uetze Nord Strom ins Netz einspeisen.   

"Eine Anlage werden die Gemeindebetriebe voll übernehmen", sagte Andreas Fitz, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Uetze. "Mit der Beteiligung der Kommune an dem Windpark bleibt ein Teil der Wertschöpfung vor Ort", stellte Priebs fest. Bürgermeister Werner Backeberg wies darauf hin, dass auch die Pacht, die die Betreiber an die Landwirte zahlen, in der Gemeinde bleibe.

Eine andere Firma namens Windkraft hat den Bau von acht weiteren Windrädern im Norden Uetzes beantragt. Von diesen Plänen sieht sich die Modellfluggruppe (MFG) Uetze in ihrer Existenz bedroht. "Da sind wir noch im Genehmigungsverfahren", stellte Priebs klar. Nach dem neuen regionalen Raumordnungsprogramm seien nur drei Windräder in der Nähe des Modellflugplatzes genehmigungsfähig. "Die Gemeinde hat uns deutlich signalisiert, dass sie hinter den Modellfliegern steht", sagte der Umweltdezernent. Ziel sei, einen Ausgleich zwischen den Interessen der MFG und den Belangen des Klimaschutzes zu finden.

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Ein Baggerfahrer bereitet auf einem Rübenfeld den Bodenaushub für eine Baustraße vor.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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