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Zukunftswerkstatt soll weiter arbeiten

Uetze Zukunftswerkstatt soll weiter arbeiten

Der Ortsrat will, dass der Arbeitskreis Zukunftswerkstatt wieder seine Arbeit aufnimmt. Kritik übten Ortsratsmitglieder an dem Beschluss des Verwaltungsausschusses der Gemeinde, dass die Verwaltung nicht mehr den Arbeitskreis betreuen soll.

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Der Dollberger Ortsrat diskutiert über die Zukunft der Zukunftswerkstatt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Seit dem Rücktritt ihres bisherigen Vorsitzenden Jörg Hennigs im Oktober hat die Zukunftswerkstatt, die sich mit der Dorfentwicklung befasst, nicht mehr getagt. "Es ist mein Wunsch, dass sie wieder in Gang kommt", sagte Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch (SPD).

Die Zukunftswerkstatt kann jedoch nicht mehr auf die Betreuung seitens der Gemeindeverwaltung setzen. Ähnliche Arbeitskreise in Eltze und Dedenhausen organisieren sich selbst. Sie halten die Verwaltung auf dem Laufenden, indem sie ihr die Einladungen und die Protokolle zukommen lassen. Aus Gründen der Gleichbehandlung hat der Verwaltungsausschuss im Januar beschlossen, dass auch die Dollberger Zukunftswerkstatt selbst zu ihren Sitzungen einladen und ihre Protokolle schreiben soll. Nach Auskunft des Bürgermeisters Werner Backeberg übernimmt die Gemeinde für den Neustart der Dollberger Zukunftswerkstatt nur die Kosten für eine Anschubmoderation.

Der Dorfentwicklungsplan von 2012 sei nur so gut geworden, weil die Verwaltung viel Zuarbeit geleistet habe, sagte Ortsratsmitglied Rainer Richter (SPD). Es werde den einen oder anderen abhalten, künftig zu den Sitzungen zu kommen, wenn die Arbeitskreismitglieder die Protokolle schreiben müssten. "Das will nicht jeder machen, der da mitarbeiten will", sagte Richter.

"Wir fühlen uns in der Zukunftswerkstatt zurückgesetzt", klagte Elfriede Möhle (CDU), die in dem Arbeitskreis mitarbeitet. Rainer Hennig (SPD) schlug vor, die Zukunftswerkstatt zu einem Ausschuss des Ortsrates zu machen. Dann müsse die Verwaltung zu den Sitzungen kommen. Davon riet Ortsratsbetreuerin Lilian Appel ab: "Dann ist sie nicht mehr für alle offen."

Für den Entscheidung des Verwaltungsausschusses warb Dirk Rentz (CDU): "Die anderen Zukunftswerkstätten funktionieren auch." Zudem sei die Verwaltung derzeit mit genügend Arbeit eingedeckt.

Der Ortsrat verständigte sich darauf, dass Ortsbürgermeisterin Knebusch zu einem Treffen der Zukunftswerkstatt einladen soll. Die Mitarbeiter des Gremiums sollen dann darüber beraten, wie sie in Zukunft arbeiten wollen.

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HAZ-Redakteur/in Friedrich-Wilhelm Schiller

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