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Das Tor ins Dorf nimmt Gestalt an

Dollbergen Das Tor ins Dorf nimmt Gestalt an

Die neue Ortseinfahrt nach Dollbergen ist fast fertig, sodass die Umleitung Ende der nächsten Woche aufgehoben werden soll. Gut vorankommt offenbar auch die Vermarktung des kleinen Baugebiets zwischen der neuen Straße und dem Pröbenweg.

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Der neue Dollberger Ortseingang: Rechts ist der abgehängte Pröbenweg mit den Ortseingangsschild zu sehen. Links die neue Straße, über die künftig der Verkehr in die Ortschaft hinein- und hinausfließt. Zwischen beiden Straßen entsteht ein kleines Neubaugebiet.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Dollbergen. „Alle neun Grundstücke sind reserviert“, sagt Klaus Friedrichs, Projektleiter der HRG Hannover Region, die das Bauland vermarktet. Rund die Hälfte der potenziellen Bauherren kommt aus Dollbergen selbst. Für die Grundstücke, die zwischen 543 und 689 Quadratmeter groß sind, bereitet die HRG laut Friedrichs schon die ersten Kaufverträge vor. Der Quadratmeter kostet zwischen 77 und 89 Euro. Jeder Bauherr erhält darüberhinaus einen Teil des Lärmschutzwalls, der die Grundstücke von der neuen Straße abschirmen soll, geschenkt.

Die neue Straße führt in einem leichten Rechtsbogen von der Umgehungsstraße im Zuge der L 387 zur Bahnhofstraße. Wegen der Bauarbeiten ist auch die Bahnhofstraße in Höhe des Feuerwehrhauses gesperrt. Deshalb wird ein Großteil des Verkehrs zu und von dem genossenschaftlichen Vermarktungszentrum Groka und dem privaten Landhandelsunternehmen Deyerling über die Ackersbergstraße, und damit an der Grundschule vorbei, umgeleitet. Diesen Weg fahren auch viele Pendler, die am Dollberger Bahnhof in die Regionalzüge steigen.

Ab Donnerstag, 18. August, soll die neue Verbindung von der Umgehungs- zur Bahnhofstraße für den Verkehr freigegeben werden, damit kann dann auch die Umleitungsstrecke aufgehoben werden. „Bis dahin sind noch einige Arbeiten zu erledigen“, sagt Rathaussprecher Andreas Fitz. Zum Beispiel müssten noch die Gehwege angelegt werden. „Wir hoffen, dass am 17. August alles fertig ist.“

Gestern waren die Bauarbeiter dabei, die Bankette entlang der neuen Fahrbahn anzuschütten. Die Verbindung zwischen Pröbenweg und Umgehungsstraße haben sie bereits gekappt und die Fahrbahn herausgerissen.

Die reinen Baukosten für die neue Straße hat die Gemeinde Uetze mit 450 000 Euro angesetzt, wovon die Region Hannover etwa die Hälfte trägt. Denn die neue Straße soll Kreisstraße werden.

Das Straßenbauprojekt ist das Ergebnis eines Mediationsverfahrens, mit dem ein Rechtsstreit zwischen einer Anwohnerin des Pröbenwegs und der Gemeinde endete. Die Anliegerin und ihre Nachbarn klagten über den Verkehrslärm, der von der vielbefahrenen Ortszufahrt ausging. Wegen eines Vermessungsfehlers war diese dichter an ihre Häuser gebaut worden als im Bebauungsplan vorgesehen.

Für das kleine Baugebiet sind laut HRG-Projektleiter Friedrichs noch einige Erschließungsarbeiten zu erledigen. Während Strom- und Trinkwasserleitungen schon liegen, muss der Wasserverband Peine die Grundstücke noch ans Abwassernetz anschließen. Zudem werden Zufahrten vom Pröbenweg zu den neuen Grundstücken gebaut. „Wenn alles gut läuft, können die Bauherren noch in diesem Jahr loslegen“, sagt Friedrichs.

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Fotostrecke Uetze: Das Tor ins Dorf nimmt Gestalt an

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