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Die neuen Kita-Plätze reichen nicht

Dollbergen Die neuen Kita-Plätze reichen nicht

Nach Fertigstellung des Anbaus einer neuen Kindertagesstätte an das Dollberger Schulgebäude werden die neu geschaffenen Kita-Plätze wahrscheinlich nicht ausreichen. Daher ist im Gespräch, den Kindergarten Wichtelhaus zu erhalten.

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Das Schulgebäude in Dollbergen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Nach dem Vorsitzenden der Grünen-Ratsfraktion Georg Beu, befürchten jetzt auch Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch (SPD) und der CDU-Fraktionschef Dirk Rentz, dass die neue Kita nicht die gesamte Nachfrage nach Betreuungsplätzen in Dollbergen decken wird. Sie verweisen darauf, dass drei Neubaugebiete in Dollbergen geplant sind. „Es wird mehr Kinder geben“, folgert Rentz.

Nach Beus Einschätzung wird sich auch wegen des Zuzugs von Flüchtlingen die Kinderzahl in Dollbergen erhöhen. Aus den genannten Gründen reichen nach Ansicht des Grünen-Politikers die Plätze in der neuen Kita nicht aus, um die Nachfrage zu decken. „Dann müssen wir den alten Kindergarten an der Alten Dorfstraße weiter nutzen“, sagt Rentz. „Der Not gehorchend wird es nicht anders gehen“, pflichtet ihm Beu bei.

Die Gemeinde plant einen Um- und Anbau an das Schulgebäude, weil sie in Dollbergen alle Kinder vom Krippen- bis zum Grundschulalter unter einem Dach betreuen will. Die beiden bisherigen Kindergärten Wichtelhaus und Wunderland sollen zusammengelegt werden. Die Kita Wunderland befindet sich bereits im Schulgebäude.

Als Beu seine Befürchtung vor einigen Wochen erstmals geäußert hatte, hatte die Verwaltung diese noch zurückgewiesen. Inzwischen hat offenbar im Rathaus ein Umdenken eingesetzt. „Es gibt Überlegungen, den alten Standort an der Alten Dorfstraße zu erhalten“, sagt Gemeindesprecher Andreas Fitz. Entschieden sei aber noch lange nichts: „Das ist eine Option.“

Die bisherigen Um- und Anbaupläne könne man nicht noch einmal ändern. „Wenn man ständig den Plan an neue Entwicklungen anpasst, werden wir nie mit den Bauarbeiten beginnen“, gibt Fitz zu bedenken. Gegen eine weitere Planänderung spricht nach seinen Worten noch ein anderer wichtiger Grund: „Mehr als vier Gruppen bekommen wir dort nicht genehmigt.“

Friedrich-Wilhelm Schiller

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