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EU-Geld soll Dorftreff-Umbau finanzieren

Uetze EU-Geld soll Dorftreff-Umbau finanzieren

Mit Geld aus dem Leader-Förderprogramm der Europäischen Union (EU) soll unter anderem der Hänigser Dorftreff umgebaut werden. Er wird derzeit von der Kunstspirale betrieben.

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Das Nähcafé ist ein Angebot im Hänigser Dorftreff. Die Entwurfs- und Schnitttechnikerin Andrea Berg-Meibaum (Zweite von rechts) hilft Sabaheta Licina (rechts) beim Zuschneiden. Havva Demir (links) und Loisa Tayan arbeiten an ihren Projekten.

Quelle: Schiller

Uetze. Die Gemeinde Uetze, die Kunstspirale und der Verein Kalibahn wollen von können endlich Zuschüsse aus dem Leader-Förderprogramm der Europäischen Union (EU) beantragen. Bereits im April 2015 hatte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium die Region Aller-Fuhse-Aue als Leader-Region ausgewählt. Bis 2020 stehen für Projekte, die die Entwicklung der Gemeinde Uetze, der Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel sowie des Celler Stadtteils Altencelle stärken sollen, 2,4 Millionen Euro aus dem EU-Programm zur Verfügung.

Bislang konnten keine Förderanträge gestellt werden, weil die Region Aller-Fuhse-Aue erst das Regionalmanagement europaweit ausschreiben musste. Das damit beauftragte Büro soll Impulse für Projekte geben, die verschiedenen Vorhaben koordinieren und die Projektträger bei der Antragstellung beraten. Ende Januar konnte Flotwedels Samtgemeindebürgermeister Helfried Pohndorf für die Region den Vertrag mit dem Planungsbüro Amtshof Eicklingen unterzeichnen. Es hatte schon das Konzept für die erfolgreiche Leader-Bewerbung erarbeitet.

„Wir haben uns auch in der förderlosen Zeit regelmäßig getroffen“, berichtet Pohndorf. Die Lokale Aktionsgruppe, in der Vertreter der Verwaltungen und Einwohner der Kommunen mitarbeiten, habe die Zeit genutzt, um sechs Projekte anzustoßen - darunter drei in der Gemeinde Uetze.

„Uetze will für die gesamte Region eine Tagung zur Flüchtlingsbetreuung organisieren“, sagt Amtshof-Geschäftsführerin Gudrun Viehweg, die die Projektträger bei der Antragstellung unterstützt. Thema werde die Verzahnung von ehrenamtlicher und hauptamtlicher Betreuung sein. „Nach der Tagung soll es noch eine Schulung für die Ehrenamtlichen geben“, kündigt Viehweg an.

Die Kunstspirale betreibt den Hänigser Dorftreff derzeit probeweise. Eine Machbarkeitsstudie soll Auskunft darüber geben, wie viel die Umbauarbeiten kosten würden, um den Treff dauerhaft im früheren Hänigser Rathaus einzurichten.

Ein weiteres Projekt: „Die Kalibahner wollen Infotafeln an ihrer Strecke aufstellen und Teile des Gleisbetts erneuern, um weiter Draisinenfahrten anbieten zu können“, sagt Viehweg.

von Friedrich-Wilhelm Schiller

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